Und Deine Woche so?
- is running. #20km #
- @toco gleich mal ausprobieren http://tweetback.holzhauer.it/ in reply to toco #
- @toco und wie installiere ich das? in reply to toco #
- Grenzerfahrung: erster Halbmarathon im Schnee: http://nyblog.de/index.php/grenzerfahrung/ #nyblog #
- Twitter statt Email - heute in der FAZ, S. 15. #
- @kumullus Krieg ich die Arbeit zu lesen? ^^ in reply to kumullus #
- was running. #
- Müssen Juden doch lügen? Ein Kommentar zum Nahost Konflikt in deinem Lieblingsblog: http://tinyurl.com/89t3qt #
- gleich beim Vorstand. #
- steve is doch stärker erkrankt als gedacht und nimmt auszeit als CEO von Apple! #
- http://tinyurl.com/9h9llr #steve #
- NY: Airplane Crash #news #
- NY Airplane Crash: 135 People. crashed in NY’s hudson river. #
- NY Airplane Crash: all passengers saved. #cnn #
- twitter augenzeuge vom crash in NY: http://twitter.com/jkrums #
- Moin! #
- 3x Blutentnahme. 5xImpfung. Kann losgehen! #
- schon mal geld in simbabwe angelegt? http://tinyurl.com/8p887g=601658 #
- die 5 Impfungen gestern waren wohl doch zu viel für den Körper … #
- @blampe was machst’n in basel? in reply to blampe #
- @brandi3000 überleben. ^^ in reply to brandi3000 #
- @brandi3000 Berlin/Kreuzberg - reicht für’s erste! ^^ in reply to brandi3000 #
- Wer zahlt noch f sein Konto & darf nur an best. Geldautom abheben? http://tinyurl.com/a34gng #
- @jovanaa danke für die info. da weiß ich ja, was ich demnächst meide … in reply to jovanaa #
Grenzerfahrung.
Erster Halbmarathon im Schnee.
-4°, kein Frühstück und nur weiß.
ab 15 km sind die Glukosespeicher so leer, dass der Körper nicht mehr wärmen kann … ab Kilometer 18 Schwindel und leichte Aufmerksamkeitsausetzer …
Hunger!
Nachtrag: 1 Müsli.
Filed under Marathon, Meta | Comments (3)Und Deine Woche so?
- Back in Berlin. #
- Heute wieder #Tatort aus #FFM. Mag weder die Stadt noch den Tatort. Aber heute soll er gut sein … #
- Moin. Endlich Montag! #
- Arbeitgeber stellt Spind zur Verfügung. Ab morgen Training für Düsseldorf Marathon ‘09. #
- Moin! #
- heute 5:10 Uhr geweckt worden,. weil meine Bank mir meinen Kontostand per SMS mitteilen wollte … #
- Bringt die Bank Webseite auf Vordermann. #
- sind die alle off oder spinnt mein icq? #
- Moin. #
- 1 £ = 1 €. http://tinyurl.com/axkc7f #
- is running. #marathon #düsseldorf #
- gesundes neues! #
- trinkt Kaffee und liest den Wissenschaftsteil der FAZ. #
- Skiunfall: Ministerpräsident Althaus im Koma, andere Frau tot. #
- #Tatort: Heute auf WDR. #
- Z2K - Microsoft Zune New Year Error: 1.1.2009 und der Zune geht nicht mehr http://tinyurl.com/8qgm26 #
- allein in der Bank. #
- Bis minus 20 grad in Deutschland! http://tinyurl.com/7fydqz #
- @oocx na hoffentlich alles über meinen amazon-affilinate link!^^ in reply to oocx #
- @gegenkultur ick war eben der einzige deutsche im 200er bus … #
- is listening to soko. #
- Freak: http://tinyurl.com/6sjgqh #
- Moin! #
- -36° in Deutschland aktuell. #
Letzte Tag …
… im Jahr (zumindest Arbeitstag) und erster Tag vom neuen Training für den Düsseldorf Marathon 2009.
Filed under Marathon | Comments (2)
Und Deine Woche so?
- is running. #
- 0kcal. 16,5km. Jetzt ‘ne Leberwurst! #
- Moin. #
- News Teilchen zum Frühstück? http://tinoseeber.de/new-physics/ #physics #
- @riot36 komisch … aber immerhin ‘n mac, oder? ^^ in reply to riot36 #
- In Berlin streiken die Bürgerämter von heute bis einschließlich kommenden Montag! Klasse! #öffentlicherDienst #
- @nanou_ doch, wir bekommen das mit … ^^ in reply to nanou_ #
- Endlich Montag! #
- @kumullus Vorbild?^^ in reply to kumullus #
- @wiesie juut. weiter so! wie gesagt, wenn du wieder anfängst, enfollowe ich dich!^^ in reply to wiesie #
- Von Gott und Myonen oder so … http://tinyurl.com/5bylol #physics #LHC #weltmaschine #CERN #
- Moin. #
- Bachelorin für Wirtschaftsingenieurwesen. http://tinyurl.com/5efcar #frauen #emanzipation #bullshit #
- @kumullus man trifft eh die falsche entscheidung! in reply to kumullus #
- Filmkritik: Ein Quantum Sinnlosigkeit http://tinyurl.com/6pj8l4 #bond #007 #mi6 #kino #craig #
- is running. #
- 10999 - Yes! #
- @restwearyhead etwa ein Mann?^^ in reply to restwearyhead #
- kennt einer ‘n guten DSL Tarif? #
- Therapie: Einmal durch IKEA und nichts gekauft! #
- weiß denn keiner hier ‘nen schnellen und günstigen DSL Tarif? Oder hat gute/schlechte Erfahrungen gemacht? #
- @riot36 Lass den Gasherd aber nicht zu lange an! in reply to riot36 #
- @jovanaa ähm, weil’s menschen sind? in reply to jovanaa #
- Ist das die zukünftige Bildungselite? http://nyblog.de/index.php/bildungselite/ #humbolt #uni #bildung #
- @oocx danke für die info. ich riskier’s mal mit alice^^ in reply to oocx #
- @riot36 hoffentlich nicht wegen dem feuer … in reply to riot36 #
- Moin. #
- @riot36danke für die stilblüte! http://tinyurl.com/6nokoz #
- @Erunafailaro danke für deinen alice kommentar - hab mich die nacht bei ihr angemeldet^^ in reply to Erunafailaro #
- Is’ heute Donnerstag? #
- Moin. #
- schreibt Kündigungen. #aufräumen #
- is running. #
- Heute Trainingsauftakt Düsseldorf Marathon: Tee, 1 Banane, 18km. #running #
- Hunger! #
- @mathiasrichel wie probleme mit alice? hab mir das auch grad für die neue wohnung bestellt … in reply to mathiasrichel #
- Warum die Linke (ex . SED) noch immer nicht von Meinungsfreiheit hält: http://wikipedia.de/ #wikipedia #
- Warum Die Linke (ex . SED und Stasipartei) noch immer nichts von Meinungsfreiheit hält: http://tinyurl.com/6dhlec #
Sinn des Lebens? Laufen!
Wie bereits angekündigt möchte ich abschließend noch ein kurzes Fazit zum Budapest Marathon schreiben:
Trotz oder gerade wegen der widrigen Umstände bin ich mit mir und meinem 3. Marathon sehr zufrieden. Letztendlich haben Vater, Schwester und ich unsere selbstgesteckten Ziele erreicht.
Was will man mehr?
Das war dann auch die Frage, welche meine Schwester nach dem Lauf - noch im Zielbereich - sich und uns stellte:
“Was hat denn jetzt noch Sinn im Leben, jetzt wo ich nicht mehr trainieren muss?”
Wenn man täglich über ein Jahr lang darauf hin trainiert, 42,195 km zu bestehen, muss so ein Gedanke ganz selbstverständlich kommen, sobald der Lauf gelaufen ist. Das Training, die physische wie mentale Ausdauer, die Ernährung - all das prägt denjenigen: Es nimmt einen großen, wenn nicht gar den größten Stellenwert im Leben des Trainierenden ein. Alles dreht sich ums Laufen. Mehr noch: an den Trainingszeiten wird der Rest des Lebens ausgerichtet.
Was also, wenn alles vorbei ist? Couchsurfing? TV?
Für viele ist Marathon eine Herausforderung, die sie einmal im leben geleistet haben wollen. Einmal und nie wieder. Gut.
Wer aber das Laufen in seinem Wesen verstanden hat, wird sich damit nicht zufrieden geben.
Laufen ist Meditation. Ist Freiheit. Ist Lebenssinn.
Ist Sucht.
Nach 3 Wochen Ruhepause mit nur einigen wenigen Läufen, geht’s deshalb ab heute weiter mit dem Training für den nächsten Marathon: Düsseldorf Mai/2009 und Stockholm Mai/2009. Ja, zwei Marathoni in einem Monat - man braucht ja Ziele …

Angemeldet: Düsseldorf Marathon 2009
Schwester S. wird nach Halbmarathon in Köln und dem 30km-Lauf in Budapest nun ihren ersten Marathon in Düsseldorf laufen. Was für ein Fortschritt in einem Jahr. Naja, bei dem Trainer … ^^
Vater S. läuft seinen Zweiten. Ich laufe also erneut mit der Family in Düsseldorf. Angemeldet sind wir alle drei schon - gibt also kein Zurück mehr!
In Stockholm werde ich mit Niko laufen. Es wird sein erster Marathon werden - und ich wette nicht sein Letzter. Ob auch Paul und Tilo mitlaufen werden, weiß ich noch nicht - ich arbeite dran … ^^

Nach dem Marathon ist vor dem Marathon.
Für das Wintertraining habe ich mich dann auch in den vergangen Wochen eingedeckt - neue Laufschuhe, lange Laufhose, langes Laufshirt, Lauf-Handschuhe:
Endlich wieder einen Sinn im Leben!
I’m off. Runnin’.
Filed under Marathon, Meta | Comment (0)Best of Budapest Marathon: Bilder, Pics, Fotos.
Der Bericht zu den Bildern - Budapest Marathon Erfahrungsbericht.
Filed under Marathon, Meta, Unterwegs mit Herrn S. | Comment (1)
Budapest Marathon - Erfahrungsbericht.
So, nun endlich sind die Teile 1, 2 und 3 fertig geschrieben und können hintereinanderweg gelesen werden …(ja, mit dem 1. anfangen und mit dem 3. aufhören) ^^
Teil 1: The Arrival
Teil 2: The Weather
Teil 3: The Race

One day before: Testing the Straßenbelag.
Ein Fazit, Best-of Bilder und ein Wlan-Café Bericht aus Budapest folgen dann noch … ;)
Filed under Marathon, Meta, Unterwegs mit Herrn S. | Comments (2)
Budapest Marathon - Report 3/3: The Race.
lies zuerst Teil 1: The Arrival und Teil 2: The Weather.
6:18 Uhr. Der Wecker klingelt. Zwei vielleicht drei Stunden Schlaf. Wie die Tage davor. Egal, das Adrenalin in den Adern lässt mich ab 6:19 Uhr hellwach sein. Das Wetter? Wird sonnig, aber kalt. Sehr kalt. 13° maximal werden im Laufe des Tages vorhergesagt. Immerhin kein Regen. Die Positiven Dingen zählen jetzt. Meine Zielzeit ist jetzt unwichtig, was zählt ist das Durchkommen - bei den Vorraussetzungen (siehe Teil 1 und 2) fast ein Wunder.

Ungewhöhnlich für Budapest: Kalt und Windig.
Mental bin ich stark - so stark, dass mich auch mich auch eine weitere Hiobsbotschaft - DIE Hiobsbotschaft schlechthin - nicht aus der Bahn wirft: Ich entdecke beim Anziehen meiner Schuhe im Hotel, dass die Innensole des rechtes Schuhs sich abrollen und auf meine rechte Ferse drücken wird. Ich kann die Sole runterdrücken und auf das Beste hoffen. Dabei entdecke ich, das selbiger Schuh vorne ein Loch hat, gerissen ist. Die linke Seite meines rechten Fußballens wird dadurch an hartem Plastik (Bild: hellblau innerhalb des Lochs) reiben.

Klar, warum nicht das auch noch: Riss auf der Innenseite der Asics.
Nach kilometerlangen Irrgängen durch Budapest in den vorherigen Tagen, schlaflosen Nächten, nass-kaltem Wetter, schmerzend krampfenden Beinen und nun auch noch kaputten Schuhen, wäre jetzt der Zeitpunkt gewesen hinzuschmeißen. Jeder hätte das verstanden.
Jeder. Außer mein Ego.
Umso schwieriger die Umstände, desto stärker mein Wille: Ich bin schon bei starkem Regen 30km gelaufen. Halbmarathons ohne Trinken. Solche Erfahrungen helfen. Bauen auf. Ich liebe Herausforderungen. Jetzt erst recht, denk ich mir!

Tino: 4660.
7:00 Uhr. Der Zimmerservice bringt das Frühstück. Leicht: 1 Brötchen mit Honig (Schwester und Vater nehmen Marmelade). Eine Banane. Kohlenhydrate. Optimismus, ja Heiterkeit (oder Galgenhumor?) machen sich im Apartment der Fam. S. breit. In 7h sei ja alles vorbei. Positiv denken.
Am Vorabend haben wir die Startnummern schon angebracht und unsere Sachen gepackt. So verlaufen die letzten Vorbereitungen am Morgen ruhig und konzentriert: Eincremen, Trinken, Rennstrecke durchgehen. Durchatmen. Dumme Bilder machen:

Galgenhumor: Schlimmer kann’s nicht mehr kommen.
8:30 Uhr. Diesmal fährt die Metro. Der Start ist ebenfalls, wie das Race Center, am Heldenplatz im Nordosten Budapests. Es ist kalt draußen - erste Gedanken, dass ich erstmals einen Marathon mit Jacke laufen müsse, beginnen sich sich zwischen Adrenalin und Endorphin ihren Weg von Klein- ins Großhirn zu bahnen. Trainiert hatte ich im Sommer nie mit Jacke (logisch) - noch in der Umkleide wäge ich ab. Und kann mich vorerst nicht entscheiden. Entweder ist es zu kühl und ich werde nicht richtig warm. Oder es wird auf die Dauer zu warm, ich schwitze und verliere dementsprechend zu viel Flüssigkeit. Außerdem bremst die Jacke.

Start am Heldenplatz.
30 min. bis zum Start. Ich habe mich noch nicht entschieden. Die Zeit drängt. Es wird hektisch. Ich verlasse die Umkleiden und gehe kurz raus - teste das Wetter ohne Jacke. 11/12 Grad maximal. Etwas Sonne. Bewölkt. Wir werden den größten Teil entlang der Donau laufen. Da wird’s windig.

Umkleide: Anspannung und Vorfreude
20 min. vor dem Start. Ich muss eine Entscheidung treffen, die für mich den Marathon entscheiden kann. Ich entscheide mich 15 min. vor dem Start für die Jacke. Es sollte die richtige Entscheidung werden …
Als mittlerweile etwas erfahrener Marathoni stelle ich mich erst 1 min. vor Start in die Startreihe auf. Bis dahin nutze ich die Zeit, mich warmzulaufen und noch ein letztes Mal und noch ein allerletztes und noch ein allerallerletztes Mal zur Toilette zu gehen. Jungs haben’s ja leicht.
Die mangeldende Erholung und der Stress der vergangen Tage zeigen gleich nach Überqueren der Startlinie ihre Folgen. Mein Plus rast bei 165, wo er normalerweise bei 145 sein sollte. Meine Oberschenkel schmerzen ab dem 1. Kilometer so, wie sonst ab dem 30. Ich laufe rational. Versuche den Puls zu drücken, was mir aber nur schwer gelingt. Erstaunlicher weise liege ich nach den ersten Kilometern in einer guten 3:45h Zeit. Ich drossel das Tempo etwas, weil ich Angst habe, meine Oberschenkel blockieren jeden Moment - und dann war’s das. Die ersten 10 km laufe ich in 56 min. Gerade einmal 2min langsamer als für die 3:45 h Zeit. Wenn ich so weiterlaufe, schaffe ich noch die 4h. Das wäre ein Wunder.

Entlang der Donau wird’s windig.
Erste intensivere Sonnenstrahlen bringen mich zum schwitzen. War das mit der Jacke die richtige Entscheidung? Aber im Schatten zwischen den Häuserbuchten in Budapests Zentrum ist es kühl und spätestens an der Donau und über den Brücken weiß ich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Im Laufe des Rennens werde ich die Jacke nie mehr als ein paar Zentimeter öffnen.
Ich werde überholt. Reihenweise. Ein Anfänger lässt sich davon anstecken und versucht mitzuhalten. Ich laufe konstant meine Zeit. Kein Risiko. Taktisch und rational. Ich sehe jene Überholer sowieso wieder - ab Kilometer 25.

Wer sich zu früh verausgabt, den sammelt der Besenwagen ein.
Suche den Windschatten im Feld, wenn wir über die Brücken laufen. Gegenwind pfeift und bremst. Die Anstiege an den Brücken sind steiler als gedacht. Puls bei 172. Kostet Kraft und Zeit. Meine Beine sind nicht ausgeruht - das merke ich. Ich muss aufpassen. Eine Läuferin läuft mein Tempo. Eine gute Orientierung. Wir ziehen uns gegenseitig. Irgendwann fällt sie hinter mir zurück. Ich sehe sie nicht mehr.
15. Kilometer, 1:24:25 h, Durchnittsplus bei 159. Es läuft besser als gedacht. - trotz starkem Wind, wenig Schlaf und der Anstiege. Aber nichts riskieren. Ich weiß, dass ein Marathon erst ab Kilometer 32 beginnt. Da trennt sich die Spreu vom Weizen.

Kilometer 16: Radfahrer mitten auf der Strecke.
Die Strecke ist - seien wir ehrlich - mies. Und reiht sich somit nahtlos in jenes Organisationschaos (Metro gechlossen, Demonstration etc.) ein. Aber mich schockt jetzt nichts mehr: Keine Blueline (Ideallinie) auf der Straße. Man weiß zum Teil nicht wo es lang geht. Wegen Bauarbeiten wurde die Marathonstrecke kurzfristig umgelegt: Statt auf beiden Donauseiten laufen wir nur auf einer Seite - dafür bis zu 4 mal die gleiche Strecke hin und her. Das ist äußerst demotivierend und langweilig. Im entfernten Nirgendwo - irgendwo im Industriegebiet dann der Halbmarathon 21,1km - gefolgt von einer Spitzkehre, von denen es im Verlauf des Rennens noch viele weitere geben sollte: Abbremsen und Beschleunigen - und das Ganze zurück. Horror.

Von 100 auf 0: Eine von vielen Spitzkurven im Nirgendwo.
Die Zeit bei 21,1 km - 1:58 h. 4 Stunden seien also machbar. Ich laufe weiter, halte mein Tempo. Die ersten werden langsamer, und so manch Einen hat man bereits zu Beginn schon einmal gesehen …
Auf der anderen Straßenseite kommt mein Vater entgegen, er liegt c.a. 25 min hinter mir - ich wechsel kurz die Straßenseite und klatsche ab. Sein erster Marathon. Motivation.

Gerd Seeber: First Marathon.
Ein zu kaltes Wasser und womöglich ein falscher Schluck lassen mein rechtes Zwerchfell bei Kilometer 26 extrem schmerzen. Wie Seitenstecken, nur weiter vorne und anders irgendwie … Ich laufe etwas gebäugt, das hilft gegen den Schmerz. Im Laufe des Rennens sollte ich den Schmerz vergessen - in den Tagen danach jedoch nicht mehr.
Kilometer 30. Das Feld lichtet sich und ich überhole einem nach dem anderen. Ich habe das Gefühl sogar schneller zu werden. Bei konstantem Puls (159). Ich orientiere mich an einem ungarischen Ehepaar - wir ziehen uns und geben uns abwechselnd Windschatten. Irgendwann folgen sie mir nicht mehr.
Auf den Brücken und in der Innenstadt wurde der Verkehr nicht abgesperrt, wir laufen zwischen den Autos. Abgase, Gegenverkehr und Straßenlöcher stellte da noch die geringste Gefahr. Private Begleiter, dicke Ehefrauen und sonstige Motivatoren begleiteten ihre Schützlinge per Fahrrad oder Moped - und behindern die anderen. Nicht selten muss man abbremsen und ausweichen, weil der dicke Hintern auf dem Rad die Steigung über die Brücken nicht schafft. Und gleich nebenan der Gegenverkehr. Es gibt schönere Marathons.

Eine Marathonstrecke sieht anders aus …
Aber das alles ist mir egal. Ich liege auf 4h Kurs. Euphorie macht sich breit. Aber ich bleibe bescheiden. Ich habe mein Rennen bisher taktisch und sehr rational eingeteilt und noch jede Menge Kraft. Das massenweise auf- und überholen der anderen trägt sein Übriges bei: Motivation pur. Jedoch können meine seit Kilometer 1 stets schmerzenden Oberschenkel jeden Moment zumachen. Also nichts riskieren, auch wenn Kraft und Ausdauer für ein höheres Tempo reichen sollten. Das Ding sauber und sicher nach Hause fahren war die Devise. Ein Wunder sowieso.
Kilometer 32. Der Mann mit dem Hammer kommt nicht. Ich hatte ihn bei meinen ersten beiden Marathons in Köln und Berlin jedesmal erlebt. Bumm, ab Kilometer 32 geht nichts mehr. Du stehst dann da und denkst dir, wieso mach’ ich diesen Scheiß hier eigentlich? Man fällt in ein physisches wie psychisches Loch. Ganz tief. Und da ist niemand. Nur du und die restlichen beschissen Kilometer bis zu Ziel.
Jede Menge lange Trainingsläufe um die 30 km in Potsdam und um den Wannsee rum haben mich mental und körperlich auf den Mann mit dem Hammer vorbereitet. An dieser Stelle noch einmal der ausdrückliche Dank an meinen Cousin Marcus, der jene 30 km Läufe mit Fahrrad, Bananen und Wasser bei Wind und Wetter begleitete. Ohne ihn wäre das Training so nicht möglich gewesen.

Vorbereitung: 30 km Läufe in Potsdam und Wannsee.
Der Hammer bleibt also aus. Viele nehmen jetzt Abkürzungen über die Bürgersteige, schneiden die Kurven. Die können nicht mehr und nehmen jede Abkürzung der Strecke dankbar auf. Oder sie wollen ihre Zeiten unrühmlich verbessern. Für mein Ego undenkbar. Vielleicht 3:59 h laufen und dafür heimlich abgekürzt sein? Never! Ich laufe als Einziger meines Feldes die ganzen Kurven. Ich habe die Kraft. Und ich zeige sie.
Die Kilometer in den 30zigern verrauschen, ohne dass ich sie bewusst wahrnehme. Auch das ungarische Ehepaar lässt nun abreisen. Erst ab Kilometer 39 werde ich wieder wach. Ein letzter steiler Brückenanstieg in der Innenstadt lässt nun geschehen, was ich seit dem ersten Kilometer befürchtet habe … Mein linker Oberschenkel verkrampft. Ich überlege, was ich mache. Weiterlaufen und es versuchen so bis ins Ziel zu schaffen und dabei riskieren, dass er ganz zumacht und nichts mehr geht? Oder kurz anhalten und dehnen? Ich versuche es noch einige hundert Meter, es wird nicht besser - eher schlimmer. Das Risiko ist zu hoch. Ich bleibe kurz stehen, keine 10 Sekunden - dehne den linken Oberschenkel und laufe weiter. Ich erinnere mich nicht mehr, ob der Anlauf bei Kilometer 39 schwierig war. Zu sehr war ich mit dem Schmerz beschäftigt, der auch nach dem Dehnen nicht nachlassen sollte. Vorerst.
3:50 h. Kilometer 40. Ich kann gar nicht glauben, dass es schon vorbei ist. Die ganze Zeit war ich so in Gedanken, dass mir die 40 jetzt sehr früh vorkommt. Bin ich etwa schon da? Ich habe noch so viel Kraft, dass ich jetzt mit dem Sprint beginnen könnte. 10 min. für 2 km sollten drin sein. Ich warte aber lieber aufgrund des Oberschenkels noch einen Kilometer - sicher ist sicher.
Der Krampf lässt nach - oder ich ignoriere ihn jetzt einfach nur noch. Ich sehe das vorletzte Schild: 41 km. Ein roter letzter Kilometer Bogen fehlt freilich - wer hätte diesen Standard hier noch erwartet? Egal. Ich bin auf Bestzeitkurs.
Ich versuche im Laufen meine Laufjacke auszuziehen. Das dauert etwas. Lege sie zusammen halte sie in der rechten Hand. Ich weiß, dass jetzt noch einmal auf dem letzten Kilometer 8 scharfe Kurven folgen, ich das Ziel also nicht sehen werde. Nicht gerade motivierend.
Ich sprinte. Die Kurven sind so spitz, dass man jedesmal abbremsen muss. Und ich sehe kein Ziel. Mein Herz schlägt jetzt 183 mal in der Minute. Knapp unter meiner anaeroben Schwelle, wo die Muskeln beginnen zu übersäuern. Lange halte ich den Sprint bei Kilometer 42 nicht mehr aus. Und ich sehe immer noch kein Ziel.
Viele sprinten jetzt. Ich überhole sie alle und genieße es. Dann die letzte sehr spitze Rechtskurve (circa 110°) - ich sehe das Ziel. Noch 200m. Meine Uhr piept bei 4h. Ich werde leicht drüber liegen. Aber das ist mir jetzt egal. Bei den ganzen widrigen Umständen ist es mein ganz persönliches Wunder, dass ich diesen Marathon bestehe und dabei noch diese Zeit laufe. 100m. Ich habe Freudetränen in den Augen.
Ich überquere die Ziellinie.

Endlich im Ziel: 3. Marathon. 3. Bestzeit (4:02:30).
Ja Ja, Marathon Teil 3 und so …
Kommt heute morgen übermorgen Abend - versprochen!
… hab’ grad ‘n bissl viel zu Tun und der Tag zu wenig Stunden!
Bis dahin, könnt Ihr ja noch mal Teil 1 und 2 lesen ^^
Filed under Marathon, Meta | Comments (3)Budapest Marathon - Report 2/3: The Weather.
lies zuerst Teil 1: The Arrival.
Der wichtigste Schlaf vor einem Marathon ist jener in der zweiten Nacht davor. Kaum verwunderlich, dass ich nach all dem in selbiger so gut wie nicht geschlafen habe. Auf ganze 2h im Morgengrauen bin ich gekommen.
Am nächsten Tag waren die Beine schwer - Krämpfe in den Waden und Oberschenkeln wechselten sich ab. Stress, zu viel unterwegs. Worst Case. Allein, dass es meinem Vater ähnlich ging, konnte mich ein wenig trösten.

Kalt, windig, nass - was will man mehr?
Aber es sollte noch schlimmer kommen. 24h vor dem Marathonstart war es kalt und regnerisch in Budapest. Und windig! Noch dazu wurde das Zentrum weitläufig abgesperrt.
Und wenn ich weitläufig schreibe, dann meine ich das auch so. Die Metro, welche uns zu dem Heldenplatz bringen sollte, wurde geschlossen, ganze Straßenzüge abgesperrt, tausende schwerbewaffnete Polizisten positioniert:

Herr S. läuft in Budapest - doch soviel Aufwand wäre doch nicht nötig gewesen …

Starship Troopers (oder wie die heißen) sind Kinderspielzeug dagegen.

Kein Durchkommen.

Alle Parallel- und Seitenstraßen: dicht.
Und das alles weil ich meinen 3. Marathon laufe? Dabei bin ich doch extra inkognito angereist …
Ein Gespräch mit dem Verantwortlichen, dass dies alles doch nicht nötig gewesen wäre und ich nicht auf soviel Sicherheit bestünde, wurde verwunderlich und sehr rabiat beendet:

Böse Blicke und hektische Telefonate: Irgendwie wurde ich wohl missverstanden …
So langsam dämmerte mir, dass der Grund für das ganze Aufgebot nicht in der Anwesenheit meiner Person begründet liegen sollte …

Und das alles also nur wegen den paar Hanseln?

Logo der Demonstration.
Vielmehr demonstrierten Kommunisten, Homosexuellenverbände und Juden gegen die zunehmend rechte Gewalt in Ungarn. Und das war wohl so heikel, dass man halb Budapest absperrte. So viele gefährdete Minderheiten auf einem Haufen. Sicher ist sicher.
Und das war womöglich auch gut so - denn unter den Marathoni, die einen Tag vor ihrem Marathon deretwegen durch halb Budapest laufen mussten, hätten jene Minderheiten wohl wenig Zuspruch gefunden …
Von der Demonstration selber bekam man daher nur sehr wenig mit, denn alle Seiten- und Parallelstraßen zum Demonstrationszug waren abgeriegelt. Was auch für uns bedeutete, dass wir ohne Metro, die ja geschlossen war, über Umwege zu Fuß (wer hätte das gedacht!?) zum Race Center im Nord-Osten Budapests finden mussten. Dass es dabei kalt, nass und insgesamt ungemütlich war, sollte dann noch das i-Tüpfelchen sein. Und ich dachte, schlimmer könne es nicht mehr kommen …

Endlich im Race Center angekommen: Unterschrift und Startnummer.

Trostlos nasskalt: Und hier soll ich also morgen loslaufen?
Obligatorisch und deshalb eigentlich kaum erwähnenswert, dass auch der Rückweg ins Zentrum ohne Metro, per Umwege (wegen den Absperrungen) und freilich zu Fuß von statten gehen musste. Eigentlich hatten wir an jenem Tage, keine 12h vor dem Start schon unseren Marathon hinter uns. Durchgefroren, erschöpft und mit schweren Beinen betete ich, den Marathon einfach nur noch durchzuhalten. Meine Zielzeit von 4h schien nunmehr unerreichbar.
Die Schmerzen in den Beinen nahmen zu und ich hätte keinen Cent auf mich gewettet, den Marathon zu bestehen. 1 Jahr Training, 1500 km in den Beinen. Wofür? Alles, um es zwei Tage vor dem entscheidenden Lauf durch so viel Mist und miserablen Umständen zu zerstören? Panik.

Rückweg: Immer schön am Zaun entlang. Zu Fuß. 12h vorm Start.
Erschöpfte Beine, Krämpfe, die Vorraussage, dass der folgende Tag bei viel Wind nicht wesentlich wärmer werden sollte und die unausgeruhte Gesamtverfassung, welche in Panik zu münden schien, ließen mich auch die letzte Nacht kaum schlafen. Zweckoptimismus machte sich breit - schlimmer könne es ja nicht mehr kommen.
Worst as worst can be.
to be continued … morgen Teil 3: The Race.
Filed under Marathon, Meta, Unterwegs mit Herrn S. | Comments (5)Budapest Marathon - Report 1/3: The Arrival.
Und wie war’s?
Depends. Lange Geschichte. Also fang’ ich mal an … heute Teil 1 von 3.
Am Tag der Deutschen Einheit verließ ich selbige. Also die Deutsche Einheit - Deutschland eben. Per Flugzeug gen Osten nach Budapest. Der Letzte 20km Trainingslauf sowie eine lockere Intervalleinheit in der Woche vor dem großen Lauf liefen sehr gut. Mental und physisch in Topform - auch wenn mein Biorhythmus (Nullpunkt bei allen Linien) etwas anderes sagen sollte. Aber wer glaubt schon daran …

Budapest City

Die Donau teilt Budapest in Buda und Pest.
Nach circa 1h ging’s schon in den Landeanflug auf Budapest. Fix, 11:30 Uhr in Budapest. Gute Zeit. Wenn da nicht, der Touristinformationsschalter gewesen wäre - wo man auch die Zugtickts ins Zentrum bekommt. Denn jeder Passagier aus unserem Flieger stand da nun jetzt an, und ließ sich in Sachen Sightseeing, Budapest Cards und sonstigem ausführlich und vor allem langwierig unterrichten. Und ich wollte doch nur ein Ticket! Also stand ich da nunmehr länger, als der Flug gedauert hatte!
14 Uhr war ich dann im Hotel. Direkt im Zentrum, gegenüber vom Budapest Royal. Schick, sauber und mit schnellem Internet. Kurz geskypet mit der Familie in Düsseldorf, die ja am Abend nachfolgen sollte. Ja, ich würde sie am Flughafen abholen kommen, auch wenn sie am Terminal 2 ankommen, welches vom Zentrum aus schwieriger und nicht direkt per Zug erreichbar sein sollte …

Hellblauer Himmel über Budapest …

… aber die Vorhersagen für den kommenden tag ließen Regen und Kälte erwarten.
Aber erst einmal Sightseeing. Einmal Budapest in 4h. Per Fuß: Zentrum, Haupstraßen, Donau, Brücken. 2 Tage vor dem Marathon wollte ich nicht zu viel ablaufen - am Ende wurden es dann doch so 7-10 km. Vorerst. Denn es sollten noch mehr werden … Zurück im Hotel war ich dann dermaßen KO, dass ich beinahe und am Liebsten eingeschlafen wäre. Aber ich musste ja zum Terminal 2. Nicht, dass man dort vergebends auf mich wartete …
Also wieder per Fuß zum Westbahnhof - Ticket zu Flughafen Terminal 1. Am Terminal 1 dann den Bus zum Terminal 2. Der bräuchte dafür aber 30 min. Zu lange. Ich kannte meinen Vater und der würde am Terminal 2 definitiv nicht warten … Also meine letzten Forints zusammengekratzt und per teurem Taxi die 6 km zwischen den beiden Terminals zurückgelegt.

Einmal quer durch Budapest.

Und wieder zurück.
20:30 Uhr sollten sie aus München kommend gelandet sein. 20:45 Uhr war ich am Terminal 2. Genau richtig, denn früher is man eh’ nicht aus der Maschine - zum Gate rollen, auf die Koffer warten etc.

LH aus München.
Nun, die Maschine landete schon 20:15 Uhr und das Gepäck war schneller draußen, als gedacht. Und man sah wohl wenig Anlass auf mich warten zu müssen. Könnte ja sein, dass ich nicht käme. Wieso also unnötig warten! Also nahmen Vater und Schwester gemütlich ein Taxis ins Zentrum.
Und ich wartete Stunden.
Gegen 22:00 Uhr dämmerte mir, dass da kein Familienmitglied mehr aus dem Gate käme. Geld hatte ich auch keins mehr - ein außerplanmäßiges Taxi und die Gewissheit, dass ich mit dem Rest der Familie zurückfahre ließen mich nur eingige Forints mitnehmen und selbige alsbald schrumpfen.
Mitten in der Nacht - im Nirgendwo - ohne Geld und der aufkommenden Gewissheit, dass Vater und Schwester gemütlich sich haben per Taxi direkt ins Zentrum kutschieren lassen ohne auf mich zu warten - währendgegen ich 2h Stunden per Bahn, Taxis und zu Fuß mich auf den Weg zum Terminal 2 machte, um dort eine weitere Stunde zu warten, ließen ein kleines, ein klitzekleinesbisschen Wutgefühl entstehen.
Aber ich liebe ja Herausforderungen. 36h vor einem Marathon erst Recht. Also, was blieb mir übrig? Ohne Geld und Ahnung, wo ich war?
Schwarzfahren. Per Bus zur nächsten, äußerst entlegenen Metrostation um Südosten. Vor Dort aus bis zur nächsten Metro. Umsteigen. Noch einmal Metro. Aussteigen. Dass ich dann des Nachts im Zentrum noch verlief und entgegengesetzt der Richtung unseres Hotels lief, machte dann auch nicht mehr viel aus. Gegen 00:00 Uhr und weiteren 5h auf den Beinen kam ich dann im Hotel an, wo Schwester und Vater gemütlich dinierten und fragten, wo ich denn gewesen sei …
to be continued … zum Teil 2: The Weather.
Filed under Marathon, Unterwegs mit Herrn S. | Comments (6)Budapest Marathon Pictures and Bilder.
If you searched for Pictures or Bilder of the 23th Budapest Marathon, you should have a look the official marathon picture page and futas.net.
The results of this year’s Budapest Marathon can be found here and for the 30km runners here.

lots of germans … via futas.net
Videos at the finish line will be able to download in a few days.
If you know more sites with pictures, let us now and post the link in the comments below this article!
Filed under Marathon | Comment (0)
Coming Soon: Marathon Report, WLan Budapest, Musique Berlin.
Back in Berlin stehen diese Woche noch eine Termine an - aber ich hab’ ne Menge Ideen und Themen aus Budapest mitgebracht - die ich die kommenden Tage hier auf Deinem Lieblingsblog manifestieren werde … ^^

few hours after the race in a great budapest wifi bar
Budapest Marathon: Done.
An where do we run next?
Und Deine Woche so?
- @riot36 made in BRD? sowas gibt’s noch? in reply to riot36 #
- Heute #Tatort aus München. #
- @pottblog PK ist wie alt? in reply to pottblog #
- @riot36 und der Liebste? in reply to riot36 #
- Wer noch keins hat: iPhone 3G zu gewinnen: http://tinyurl.com/6qynek #iphone #
- @maltewelding fuck da systäm! in reply to maltewelding #
- absolut. #
- Röckchen tragen und Elche killen reicht halt nicht: http://nyblog.de/index.php/autsch/ #palin #
- Sell Off! #wallstreet #
- Today, I lost a lot of Macbooks and iPhones. #wallstreet #
- studiVZ Budapest Marathon Gruppe besteht nur aus der eigene Family. Na Super! http://www.studivz.net/Groups/Overview/82649a38b972214b #
- T = -4. http://tinyurl.com/46betp #
- hört Crystal Castles. #electro #tipp #
- Facebook Nyblog Group jetzt mit Feed^^ http://tinyurl.com/52hosd #nyblog #
- Heißeste Sauen, die ich je erlebt habe. Danach 70 sek. Eisbecken. Höllentripp. #
- Hochkarätige Kohlenhydrate: Obsalat. T - 41h. #budapest #
- @muffutz gruß zurück! in reply to muffutz #
- Budapest: Abflug in wenigen Stunden. #budapest_marathon #
- Auf WDR Kölner- #tatort aus den 90zigern. Die rauchen alle! Wie sich die Zeiten ändern … #
- Moin! #
- On the Way to Budapest! #marathon #
- just arrived at Budapest. #
- in the hotelroom. #budapest #
- Regen in Budapest. #
Budapest Marathon: Finished!
New Rekord Time.
Full report tomorrow in a few days..
Filed under Ausland, Marathon, Meta, Unterwegs mit Herrn S. | Comment (0)
Budapest Marathon. T - 22h.
Da dacht’ ich schon, ich sei ‘n Nerd, der ständig am Rechner hängen muss. Das ist aber nix gegen meinen Vater und Schwester, die ebenfalls den Mac mithaben …
Gleich geht’s zum Heldenplatz - Startnummern abholen und ‘n bissl Budapest angucken.
Ich bin gestern schon zu viel durch Budapest gelaufen (Sightseeing, c.a. 10km) und hab’ die Nacht nicht gut geschlafen - eigentlich gar nicht. Nicht die besten Vorraussetzungen für die morgigen 42.195 km. Naja, ich zähle mal ganz stark meine Vorbereitung …
Morgen, 10 Uhr in 22 Stunden geht’s los.
Filed under Ausland, Marathon, Meta | Comment (1)
Budapest Marathon: T = -4.
Heute das letzte Mal vor dem großen Lauf auf Berliner Boden und durch den Regen gelaufen. Intervallläufe bis 180 Herzschläge/min. Lief sehr gut.
Morgen nochmal 40 Bahnen schwimmen, Sauna, Eisbecken und Donnerstag packen …

23. Budapest Marathon!
Was bei Münchner und Berliner Cafés klappt, sollte doch auch beim Budapest Marathon funktionieren.
Mein 3. Marathon steht also vor der Tür. Nach Köln und Berlin laufe ich also erstmals einen Marathon außerhalb Deutschlands. Ziel ist es ja, auf jedem Kontinent einmal gelaufen zu sein. Naja, bisher also erstmal Europa.
Der Budapest Marathon findet am 5. Oktober 2008 zum 23. Mal statt. Wenn ich richtig gerechnet habe, also seit 1985? Hauptsponsoren sind neben Nike die deutsche Einzelhandelskette Plus. Für den Marathon sind 1.800 ausländische Läufer (also neben den ungarischen Läufern und Läuferinnen) angemeldet. Für den 30 km Lauf gute 100.
Größere Kartenansicht
Neben dem Marathon mit seinen 42,195 km und dem 30km Lauf, wird es auch noch einen 4 km, 7,5 km Lauf und auch einen Staffel-Marathon geben.
Unser Hotel liegt direkt im Zentrum und auch nahe der Marathonstrecke. Start und Ziel ist der Heldenplatz:
09.20 und 9.30: Fun Run (4 km)
10.00: Marathon
10.15: Minimarathon (7,5 km)
10.30: 30 km Lauf am 12,195 km der Marathonstrecke.
Der Start ist in Zeitzonen aufgeteilt, je nachdem welche Zielzeit man anvisiert. Die Zeitzonen sind die folgenden: - 3:00, 3:00 - 3:45, 3:45 - 4:30, 4:30 -.

Ausrüstung für 42,195 km.
Wegen Bauarbeiten wurden jetzt die Marathonstrecke etwas umgelegt. Während man vorher auf beiden Seiten der Donau gelaufen wäre, bleibt jetzt nur noch die Ostseite. Dafür wurde die Steck nach Norden und verlängert, was zu Folge hat, dass man zeitweise auf einer Straße hin (gen ünden( und wieder zurück (gen Norden) läuft (siehe Karte oben). Naja …
Verpflegung gibt es an den Kilometern 4.7 km - 8.2 km - 12.6 km - 16.6 km - 20.4 km - 24.1 km - 28 km - 32.2 km - 34 km - 37 km - 38.6 km - 41 km.

Excel: Trainingskilometer pro Woche.
In Budapest lande ich am Vormittag des 3. Oktobers. Vom Flughafen, der 20 km im Südosten liegt, gibt es neuerdings eine Bahnverbindung ins Zentrum zum Westbahnhof. Akklimatisierung und Entspannung vor dem Lauf. Der Rest der Familie folgt am Abend des Einheitstages aus Düsseldorf. Samstag, 4. Oktober werden die Unterlagen und Startnummern abgeholt. Bissl Stadt angucken und ausruhen. Am Sonntag dann der Test, ob sich ein Jahr Training, hunderte Stunden Laufen und 1.500 Trainingskilometer gelohnt haben:

Asics: Marathon Trainingsplanung.
Filed under Apple, Marathon | Comments (10)
Budapest Marathon: T -14 Tage.
Heute in zwei Wochen werden wir also den Budapest Marathon laufen. Wenn’s gut läuft werde ich in etwa gleicher Zeit (gegen 14 Uhr) ins Ziel einlaufen. Wuaa.

Filed under Marathon | Comment (0)
Budapest Marathon: Sponsor gesucht.
Heute in einem Monat ist der Budapest Marathon und es wird Zeit einen Sponsor zu finden. Bei meinem letzten Marathon in Berlin war der Sponsor kein Geringerer als Microsoft. Wenn ein Unternehmen sich also gerne in diese prominente Reihe einreihen möchte, darf sich gerne bei mir melden. :)

Marathon Berlin 2005 - sponsored by Microsoft
Als Werbeausgaben kann man das auch sehr schön von der Steuer absetzen …
Details, was das Sponsoren-Paket im Einzelnen beinhaltet gibt’s per Anfrage unter: marathon ! ätt ! nyblog.de
Filed under Marathon, Meta | Comment (0)

















































































