Rechte Studentenvertreter?
Es ist nicht neu und von mir mehrmals erwähnt worden, dass die Studentenvertretungen an der TU Ilmenau - insbesondere der Fachschaftsrat WiWi von Burschenschaftlern heimgesucht wird. Einer von diesen Ewiggestrigen sitzt seit 2 Jahren im Fachschaftsrat und “vertritt” die Interessen der WiWi-Studenten. Ein Bewusstsein dessen und eine kritische Auseinandersetzung damit fehlen bis heute. Im Gegenteil.
Dass die Gesamtvertretung der Studierenden an der TU Ilmenau - der Studentenrat (StuRa) - nicht (mehr) mit den hellsten Köpfen besetzt ist, wissen wir auch bereits. Machtdenken, Unterstützung der Studentenclubs durch zu leichtfertigte Vergabe von Studentengeldern und ohne Prüfung der Bücher sowie Verschwendung der Studentengelder an unsinnige und peinliche PR Aktionen sind an der Tagesordnung. Wer den Mund aufmacht, wird fertig gemacht. Demokratie ist an der TU Ilmenau ein Fremdwort. Im StuRa wird sie gänzlich ausgeschaltet. Dort zählen Absprachen und der Klüngel.
Wie sehr dieser Klüngel bereits fortgeschritten ist, zeigen den die Versuche, einen Nazi Studentenvertreter in den Reihen des Studentenrates zu verstecken. Zum Sachverhalt:
Is mir egal, ob sich wer jetzt angegriffen fühlt, aber es ist eine bodenlose Frechheit, wenn sich jemand mit Sieg Heil! Gelaber in die Öffentlichkeit begibt. Obendrein hat diese Person noch Schläge verdient, wenn er es aus einer Bierlaune heraus macht- Jeder weiß genau was er im Suff macht- und Alkohol zeigt was man wirklich denkt!- des weiteren ist es eine Anmassung, das einer dieser 3 Idioten gestern im BD ein Stura-Hemd trug. Aha, der Stura vertritt die Studenten? Der Stura sagt was die Studenten denken… halt ich für sehr fragwürdig. Ich sage hier nicht, daß alle so sind, aber das einer vom Stura in den Club geht und mehrmals Sieg Heil! propagiert ist eine bodenlose Frechheit und dieses Arschloch kann von Glück reden, daß er vor der Tür nicht dafür ne Antwort bekommen hat. Was ist hier los? (via schweisser
Der StuRa ist bis heute weder an die Öffentlichkeit noch vor seine Studenten getreten, um den Sachverhalt aufzuklären und sich zu entschuldigen. Im Gegenteil: Der Name desjenigen wird geschützt. Anzeige wird keine erstattet. Lediglich aus dem StuRa Protokoll (als letzter Tagesordnungspunkt wohlgemerkt, *Rechtschreibfehler übernommen) geht hervor:
Augenzeugen (hingegen) berichten das er zwar nur sehr kurz mit den Leuten zusammen saß, aber sich im Gegenteil zu seiner Aussage doch aktiv an einer bestimmten Geste beteiligt hatte, was dann dazu führte, dass die Türsteher gerufen worden und er des Clubs verwiesen wurde. Außerdem wurde ihm auch das StuRa T-Shirt ausgezogen.*
Aus dem Protokoll der Studentenclubsitzung:
- ein Stura-Mitglied hat im BD fremdenfeindliche Äußerungen losgelassen
Wie wenig der StuRa indes verstanden hat wird hingegen durch seinen Vorschlag an den Protagonisten (auch Protokoll) mehr als deutlich:
Mandat niederlegen um die Situation für den StuRa zu entschärfen
An einer Aufklärung ist dem StuRa nicht gelegen. Nein, er schützt den Nazi Studentenvertreter weiterhin und wirft ihn nicht einmal raus. Damit macht der StuRa sich endgültig unglaubwürdig und zeigt deutlich wie wenig der StuRa sich von diesem Verhalten distanziert. Der Wunsch “der Kandidat möge sein Amt niederlegen, um die Situation für den StuRa zu entschärfen” offenbart letztendlich woran dem StuRa wirklich gelegen ist.
Das ist nicht meine Uni. Das ist nicht meine Zeit.
Filed under Uni |24 Responses to “Rechte Studentenvertreter?”
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Der Kerl gehört weder in den StuRa, noch sollte ein solches Verhalten toleriert werden.
Die Vertuschung des Ganzen ist definitiv der falsche Weg.
Ist es so schwer sich öffentlich gegen Rechte zu äussern?
Der StuRa kann ja aus Fehlern lernen, den Typen gegen die Wand klatschen und von mir aus noch öffentlich an den Pranger stellen.
Klar kann es passieren, dass solche Untermenschen in öffentlichen Räumen auftauchen, niemand hat seine politische Meinung auf der Stirn stehen.
Aber wenn man das erkennt, sollte sofort gehandelt werden. Und nicht nur hinter verschlossenen Türen.
Zitat letztes Sitzungprotokoll: “Weiterhin gibt es die Info, dass die Person, sobald sie wieder in Dtl. Ist ( zum 31.01. 2006) ihr Mandat niederlegt.” Heißt das jetzt, die betreffende Person ist in der Anwesenheitsliste als “entschuldigt” gekennzeichnet? Und bei der vorletzten Sitzung hat “die Person” mit ihrer Anwesenheit geglänzt. Also vertuscht der StuRa IMO nix, er teilt uns den Namen nur auf eine subtile Weise mit - sofern der Name “der Person” wirklich auf der Liste steht.
Zu dem gesamten Vorfall: Ich weiß gar nicht, was da wieder für ein Terz gemacht wird. Das Zeigen des Hitlergrußes (ich geh mal davon aus, daß das die “bestimmte Geste” ist) ist eine Straftat. Wenn “die Person” sich dessen schuldig gemacht hat, wird Anzeige erstattet und davon werden die zuständigen Gremien an der Uni unterricht. Vielleicht darf “die Person” dann weiterstudieren, dann aber selbstverständlich nicht als StuRa-Mitglied.
Handelt es sich da um jemanden, dessen Monagramm S.B. lautet?
> Ich weiß gar nicht, was da wieder für ein Terz gemacht wird.
Schön, dass du das nicht weißt.
Ist dir nicht klar, dass es sich nicht einfach “nur” um eine Straftat handelt?
Immerhin sollten sich doch gerade die Studentengremien ihrer Vorbildfunktion und öffentlichen Präsenz bewusst sein. Wenn dann ein Mitglied in der Öffentlichkeit eine solche Aktion abzieht ist es mit einer Anzeige nicht getan.
Warum gibt es denn soviele Protestaktionen gegen Rechts?
Reicht es denn nicht die Idiotion einzusperren, wenn sie jmd. zusammenschlagen? Warten wir doch einfach, bis wieder Häuser brennen und gut?
Ich finde rechtsextremes (linksextremes übrigens genauso) Gedankengut verdient keine Toleranz und schon gar keine Ignoranz.
Es ist eine gute Gelegenheit öffentlich über genau solche Denkweisen zu diskutieren, immerhin hat sich der Gute das nicht einfach spontan ausgedacht.
StuRa sukks!
Könnt ihr kombinieren?
http://www.fachschaftsrat-wiwi.de/ schaut mal unter “Personen”
Und dann geht mal auf folge Seite: http://www.baltia-gotia.de/aktivitas.htm
Na?
Der Burschenschaftler aus’m FSR ist nicht im StuRa - von daher erübrigt sich diese Spekulation. Darüber hinaus sind die Burschenschaftler schlau genug, ihre Neigung nicht öffentlich preis zu geben.
Du hast da natürlich wieder sehr viele Informationen zusammengetragen - jedoch stellt sich mir die Frage, von woher du den Auszug hast “aus dem Protokoll der Studentenclubsitzung”? Ich habe überall gesucht, aber nix gefunden? Also soweit mir erzählt wurden ist, hat derjenige Clubverbot bekommen, da die Studentenclubs soetwas auf gar keinen Fall haben wollen - auf eine Anzeige lief es nicht hinaus, da Clubleute nicht direkt anwesend waren, als das passierte - sondern erst durch Gäste aufmerksam geworden sind, die betreffende Person dann eigenhändig entfernt haben. Bei den anderen beteiligten Personen konnte kein Clubverbot erteilt werden, da diese nicht namentlich bekannt waren und auch keiner kannte.
Nicht das ich den Clubs sonderlich nahe stehe - aber ist das nicht eine böswillige Unterstellung mit Steuerhinterziehung und so? Dachte immer, das der StuRa bei keinem die “Bücher” prüft, dem er eine Förderung gibt? Oder bin ich da falsch informiert?
Ein Auszug aus dem Protokoll wurde mir zugetragen. Ich bin mir aber sicher, dass dieses auch öffentlich zugänglich ist, handelt es sich doch um einen von Studenten finanzierten Verein.
Die Studentenclubs mussten im vergangenen Jahr mehrere tausend Euro an das Finanzamt nachzahlen, nachdem das mit der Abrechung der Steuern wohl nicht ganz so geklappt hatte …
Das ganze sollte nicht öffentlich werden. Soviel zum Klüngel. Daher weiß kaum jemand davon.
Damit der H Club diese Nachzahlung (c.a. 10.000 EUR) leisten und dennoch seine Umbau finanzieren konnte, wurden wiederrum mehrere tausend EUR zinsloser Kredit vom StuRa an den H gewährt.
In meiner Zeit im StuRa wurden keine Bücher geprüft. Im Gegenteil - man wird ausgelacht, verlangt man Einsicht in die Bilanzen …
@Flummi:
> Immerhin sollten sich doch gerade die Studentengremien ihrer
> Vorbildfunktion und öffentlichen Präsenz bewusst sein. Wenn dann ein
> Mitglied in der Öffentlichkeit eine solche Aktion abzieht ist es mit einer
> Anzeige nicht getan.
Eine Anzeige wäre IMHO wesentlich sinnvoller als ihn zur Niederlegung seines Mandats im StuRa zu zwingen. Denn ersteres würde ihm um einiges mehr weh tun.
> Warum gibt es denn soviele Protestaktionen gegen Rechts?
Es sind leider nicht wirklich viele. Und die, die staffinden, werden viel zu häufig von der Justiz behindert.
> Es ist eine gute Gelegenheit öffentlich über genau solche Denkweisen zu
> diskutieren, immerhin hat sich der Gute das nicht einfach spontan
> ausgedacht.
So sollte das mit dem “Terz” nicht zu verstehen sein. Ich meinte damit vielmehr, daß mir nicht klar ist, warum es innerhalb des StuRas überhaupt einer Diskussion über die Vorgehensweise mit der betreffenden Person bedarf. In der Öffentlichkeit sollte das selbstverständlich diskutiert werden. Genau das tun wir ja hier. ;)
Ah so, na dann sind wir uns ja einig. Die Anzeige sehe ich auch als einzig akzeptable Lösung an.
Warum im StuRa diskutiert wird, kann ich mir nur so erklären, dass man Image-Schaden abwenden will, alles Andere (Abschreckung, Vertrauen aufbauen, Aufklärung) ist da erst mal zweitrangig.
Allerdings denke ich, dass der Rahmen egal ist, bekannt machen würde so etwas niemand!
zu A) Vorfall im DB
Also einen Austritt würde ich nur fordern, wenn bewiesen ist, dass die
betreffende Person tatsächlich so gehandelt hat, gestern abend habe ich
nämlich einen Augenzeugen gehört, der die Version des Beschuldigten[1]
unterstützt (siehe Protokoll vom 11.Januar) und noch nichts davon
wusste. Außerdem steht im StuRa-Protokoll der entsprechenden Woche ein
nicht unwichtiger Satz: “Es ist nicht klar inwiefern das so zutrifft.”
und “Was genau geschehen war, ist nicht völlig klar” bezieht sich
eindeutig auf den Vorfall als Ganzes. Anscheinend sind die Aussagen der
Augenzeugen auch nicht so ganz klar - sonst würden die zwei Sätze ja
nicht im Protokoll stehen oder hab ich was überlesen?
Die Möglichkeit des Rücktritts bzw. der Mandatsniederlegung wurde als
Option genannt, da wegen des T-Shirts wohl ne Menge Leute meinen das
müsste man tun, wegen der schlechten StuRa Publicity und so. Zuvor fände
ich aber eine abschließende Klärung des Sachverhaltes schon sinnvoll.
Im StuRa-Protokoll steht weder, wer die Augenzeugen waren, noch wieviele
das waren und was sie genau gesagt haben. Ich finde das alles bischen zu
undurchsichtig im Momment und daraus derart harte Strafen ableiten zu
können. Falls sich die Aussagen des Betroffenen als falsch erweisen,
sind die vorgesehenen Maßnahmen sicher sinnvoll.
Immerhin gilt in unserem Land noch immer die Unschuldsvermutung,
jedenfalls war das mal so und das Recht sich persönlich verteidigen zu
können gibt es auch und ich fände es schon sinnvoll, wenn betroffene
Person das auch entsprechend wahrnehmen könnte.
Es wurde mir vom StuRa zwar schon nach dem Protokoll der Sitzung vom 11. zugesichert, dass der Name der Person noch genannt wird, das lässt sich ja bei einem Rücktritt auch schlecht vermeiden ;). Da er gerade im Ausland weilt, finde ich es ok, das man noch mit der Veröffentlichung des Namens wartet.
Allerdings weiß ich noch nicht um wen es sich dabei handelt. Also fände ich es schon praktisch mit diesen Vorverurteilungen vielleicht noch ein bischen zu warten und ich habe bestimmt nix für rechte Idioten übrig aber ich hätte gern eine sachlichere Entscheidungsgrundlage, als das was bis jetzt so existiert, egal wo.
Außerdem frage ich mich warum, die hier zwar in den Comments genannten Aussagen aus dem Protokoll vom 19. total fehlen. Sowas nennt man einseitige Berichterstattung und die obigen zwei zitierten Sätze machen vielleicht auch deutlich warum keine Anzeige erstattet wurde. Denn selbst die Augenzeugen scheinen ja nicht so wirklich welche zu sein, nach den vorhandenen Materialien die mir soweit zugänglich sind.
[1] “Der Betroffene schildert den Vorfall so, dass er mit 2 völlig
Fremden für 15 Minuten ins Gespräch gekommen ist. Beide waren sehr
betrunken und fingen gegen Ende mit rechtsradikalen Parolen etc. an. Er
versuchte die Situation erfolglos zu schlichten und als er sich dann von
den Personen entfernen wollte, wurde er von Leuten aus dem Club ohne
Möglichkeit die Sache zu erklären auf sehr unfreundliche Weise des Clubs
verwiesen.”
zu B) Verschwendung von Steuermitteln
Lieber Herr S. da du dich ja mit dem Steuerrecht und vor allem dem Steuerrecht gemeinnütziger Vereine so gut auskennst, warum schreibst du nicht noch paar Hintergründe dazu? Du weißt sicher schon das es da drei getrennte Bereiche gibt: den Idellen-, den Zweck- und Wirtschaftsbetrieb. Für jeden dieser Bereiche muss man getrennte Bücher führen. Die StuRa-Zuschüsse werden immer für den Idellen- und Zweckbetrieb gewährt. Wenn man einen Wirtschaftsbetrieb führt, so wie die Clubs das tun, gibt es noch einige Einschränkungen seitens der Finanzämter, z.B. diese, dass die Umsätze des Wirtschaftsbetriebes in einem bestimmten Verhältnis zu den Ausgaben im Ideellen und Zweckbetrieb stehen müssen, bzw. auch Gewinne usw. Das müsste ich nochmal genau nachlesen. Ich vermute einfach mal dass dem Finanzamt die Umsätze (wenn die Clubs so viel Gewinn machen würden, bräuchten sie ja keine StuRagelder für Bands, denn Geld aus dem Wirtschaftsbetrieb darf man ja in den Idellen und Zweckbetrieb verschieben, das ist ja explizit so gewünscht) zu hoch waren.
Das ist übrigens auch der Grund warum die es seit dem letzen Bergfest einen eigenständigen Bergfest e.V. gibt (weiß jetzt nicht ob der gemeinnützig ist oder nicht) weil die Getränkeumsätze (nicht die Gewinne!) aufm Bergefest zu hoch wurden und es da Probleme gegeben hätte mit den ‘Umsätzen’ im Ideellen und Zweckbereich des KuKo e.V., die sind nämlich da leider nicht so wirklich hoch im Vergleich natürlich ;).
Wenn man also eine bestimmte Grenze bzw. Verhältnismäßigkeit (und dabei gehts wie gesagt nicht um Gewinne) überschreitet dann muss man auf bestimmte Dinge die Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer nachzahlen. (Im Geschäftsbetrieb muss man die eh bezahlen und einnehmen, ganz normal) und darum gehts hier vermutlich - genaueres weiß ich da auch net. Aber der Herr S. weiß ja alles ganz genau, dann soller doch mal paar Details aufn Tisch legen.
Ich würde da also nicht unbedingt von Verschwendung reden, wenn ein Kredit gewährt wird. Ja es gibt Inflation und so aber schließlich leisten die Clubs ne Menge gemeinnützige und kulturelle Arbeit auf Campus und das in der Regel unentgeltlich und das ist gut so. Es ist sicher immer nicht ganz einfach wenn ein Club seine Umsätze und Kulturveranstaltungen vielleicht nicht 100% im Griff hat, das es immer auf die ganze Club e.V. zurückfällt, da es ja rein rechtlich nur ein Verein ist. Aber das sind eher nebensächliche Details.
C) Zum Thema Buchprüfung:
Keine ich widerhole KEINE Stiftung der sonstjemand hat bis jetzt je eine Buchprüfung bei Förderung von Projekten verlangt. Sondern es ist nur eine zweckbestimmte Nutzung der Mittel nötig und die muss man den jeweiligen Geldgebern auch nachweisen. Das ist beim StuRa auch so. Da alle großen Stiftungen und öffentlichen Geldgeber keine Buchprüfungen machen, warum sollte der StuRa eine machen, schließlich ist das Aufgabe des Veranstalters kultureller Veranstaltungen seine Finanzen im Griff zu haben. Schlimmstenfalls fordert ein Förderer bei unsachgemäßer Nutzung von zweckgebundenen Mitteln Geld zurück. Aber das macht den Förderer doch nicht unseriös. Übrigens muss man auch bei Stiftungen, dem Staat und der EU manchmal mit den Sachbearbeitern reden um Anträge korrekt und vollständig abliefern zu können, da nicht immer all Begriffe klar sind oder die Fördermöglichkeiten des jeweiligen Finanziers. Deshalb ist Kommunikation vom StuRa und zum StuRa von denen die dort Geld beantragen sinnvoll und notwendig.
Tja, da wir hier ja ein Bildungsblog sind lesen wir, und vorallem meine Vorredner und -innen, nun erstmal das Buch “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” und denken dann nochmal nach in wiefern sie ihre Postings hier vielleicht revidieren wollen…
ahzf
Jizz dich selber, ich mach den Führergruß wo und wann ich will. Ich habe seit dem ich 18 bin den Führerschein und darf in der Beziehung führen wann und wo ich will, also auch in der StudentenStaffel!!!
Hat jemand Augenzeugen? Kanns sein, dass es hier um den gleichen geht der auch in der ISWI aktiv ist und ne chinesische Freundin hat (hatte)? Mhh sind aber echt komische Rechtsradikale im Stura. Außerdem muss ich sagen, dass eure Meinung gegenüber Burschenschaften einfach nur arm ist und zeigt, wie wenig Ihr/du dich mit diesen auseinandergesetzt hast. Evtl. weisst du ja mehr als ich aber die Zeiten der Wartburg sind schon lange vorbei. Ausserdem würde ich gern eine offizielle Stellungnahme vom Stura persönlich hören (am besten mit den aussagen der entsprechendern Person) und mir dann ein eigenes Bild machen und nicht auf vorgefertigte Aussagen aus dem SPI zurückgreifen. Außerdem finde ich jeder macht mal Fehler (auch in der Rechtschreibung) und kein Mensch ist perfekt. Ich möchte mit 2 sinngemäßen Zitaten schließen: Freiheit ist auch die Freiheit der andersdenkenden, und wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.
Hey dalini, hahahahhahahaha deine Version des Vorfalls ist ungefähr so als wenn ich sagen würde Adolf war ein guter, man muss nur genau wissen, man muss nur genau hinschauen.
Ich habe 2 verlässliche Quellen, die vor Ort waren zum Zeitpunkt des Geschehens, und was sich an jenem Abend abgespielt hat, läßt mich sehr stutzig werden, was der StuRa eigentlich für ein kluger Haufen sein muss mit Leuten die von viel Rückgrat geprägt sind. Weiter so!!!
Hallo Paul,
‘meine’ Version, ist die Version des Beschuldigten aus dem gleichen StuRa-Protokoll aus dem auch Herr S. zitiert. Aber hier gehört es ja zum guten Ton nur eine Seite eines Sachverhaltes darzustellen. Bis jetzt wars in Dtl. immer üblich dass die Beschuldigten auch selbst eine Aussage machen dürfen und dafür nicht lächerlich gemacht werden. Ganz neben bei die T-Schirt-Ausziehaktion (auch wenn ich sie emotional verstehen kann) ist schon rechte Nahe an Nötigung, was übrigens auch eine Straftat ist. Selbstjustiz gibts nämlich noch nicht in unserem Land.
Davon mal abgesehen, dann frage ich mich ganz ernsthaft warum deine zwei verlässlichen Quellen keine Anzeige erstattet haben?
Wie geschrieben habe auch ich eine Quelle die an dem Abend anwesend war und wie umom schon schrieb, die Person ist ganz sicher kein Nazi. Also es muss wohl schon ein sehr extremer und böser Rechter (von anderen
gar als Nazi) titulierter Mensch sein, wenn er bei ISWI freiwillig
mitgeholfen hat und sogar eine ausländische Freundin hatte… aber naja
passt schon.
Vielleicht hat er sich daneben benommen, aus den derzeitigen bekannten
Aussagen kann ich das so nicht sicher nachvollziehen. Falls er hat muss
das Konsequenzen haben für diesen Vorfall. Die Gesamtwertung eines
Menschen auf Grund eines einzigen Vorfalls sollte man dann vielleicht
doch lieber erstmal unterlassen.
Davon mal abgesehen frage ich mich gerade was mit meinen zwei anderen Kommentaren ist, lieber Herr S. ;).
Ich für meinen Teil bin für eine sachliche und vielleicht bischen weniger emotionslose Aufklärung was tatsächlich vorgefallen ist, weder das SPI-Posting noch das StuRa-Protokoll sind da momentan wirklich hilfreich.
Es kann ja eigentlich nicht sein, dass zwei komplett unterschiedliche Aussagen sich gegenüberstehen???
Der Clubverweis und die Protokolle sind die einzigen harten Fakten.
Von einer Diffamierung der Person sollte man auf jeden Fall absehen, solange nicht die Fakten geklärt sind. Soviel Anstand sollte jeder haben.
Und es stellt sich natürlich die Frage warum ein Mensch der eine ausländische Freundin hat(te) und bei der ISWI hilft solche Parolen von sich geben sollte.
Ich warte dann doch mal auf Fakten ;-)
Was mir wirklich nicht passt, ist diese Form der “Berichterstattung”. Warum wirft Tino alles in einen Topf und berichtet von rechten Burschenschaftlern, erwähnt, dass einer auch im Fachschaftsrat sitzt, etc. Ist doch klar, dass dann Leute kommen und sichi daraus einen Reim machen wollen. Also wird schön “kombiniert” (siehe Eintrag von Streifer).
Ich hasse die Rechten wie die Pest, aber wer hier so unsachliche Stories postet, dem geht’s doch um etwas ganz anderes: hier will jemand eine persönliche Rechnung mit dem Stura begleichen …
Man sollte vielleicht mal genauer lesen …
@ umom
Freiheit ist auch die Freiheit der andersdenkenden?
Ich finde nicht, dass man solchem Gedankengut auch nur irgendeine Art von Freiheit schenken sollte. Auch wenn ich nicht weiß, was genau vorgefallen ist und mir auch kein Urteil über beteiligte oder nicht beteiligte Personen bilden will, kann ich nicht dulden, dass man “Andersdenkende” wie du Sie nennst, freien Lauf lässt.
“Nur wer die Freiheit anderer achtet, ist selbst der Freiheit wert.”
Der Betroffene angebliche Rechte ist ein sehr guter Freund von mir.
Eins steht fest - er ist kein Rechter!!
Ich habe das Gefühl es gibt hier zu viele Waschweiber in Ilmenau, die auch mal was erleben wollen und sich über etwas aufregen, wo es gar keine Grundlage gibt und sie null Erfahrung haben. Einer sagt ich habe gehört .. Rechter .. Stura .. und dann stimmt der eine dem Anderen zu - jaja Rechte sind das letzte .. und irgendwann glauben alle an das Märchen vom rechten Sturaei.
Ich habe das Gefühl, dass ihn irgendwer anscheissen will, oder gleich mehrere. Entweder der Club, der Stura oder die Zeugen - und Timo (Inhaber dieser Website) sowieso. Bei Timo ist es vielleicht nur der Frust auf den Stura. Beim Club könnte es die Wut auf mangelnde monitäre Unterstützung von Stura sein.
Bei der ISWI war mein armer Kumpel zwar nicht offiziell dabei, aber er ist grosser Fan, hat gehostet und war auch in den Gruppen. Unter seinem Stura T-Shirt hatte er ein ISWI-T-Shirt an besagtem Abend. Das trägt er auch ziemlich oft und ist stolz darauf, dass es eine solche Völkerverständigungsplattform in Ilmenau gibt. Er hatte übrigens eine Ukrainerin als Freundin, keine chinesische.
Mein Freund ist echt beschissen drann - stellt euch doch mal vor, ihr geht in den Club, werdet eingeladen von 2 Leuten, ohne Klatze, auf einen Sekt (trinken rechte Sekt?) und nach einer Weile zeigen Sie euch ihren NSDAP-Ausweis und machen den Hitlergruss, und das alles in kurzer Abfolge. Ihr habt noch Sekt übrig und befreit eine eurer Hände noch mal schnell von eurern Beinen, wo ihr sie versteckt hattet, damit keiner irgendwie denkt ihr grüsst da mit, trinkt den Rest Sekt und wollt so schnell wie möglich weg… Den Rest kennt ihr ja. Irgenwann einige Tage später behaupten wildfremde Leute du müsstest angeklagt werden oder wenigstens aus dem Stura austreten. Und du fragst dich, was das alles soll, weil du doch nichtmal einer Fliege was zu leide tun könntest und eigentlich eher Links stehst. Und warum die Rechten ganz egal sind und nur du angepisst wirst und die fleissig Hitler grüssen durften ohne irgendeine Ahndung. Warum die überhaupt in den Club gelassen werden.
Also vergesst die Sache und sucht euch andere Beschäftigungen als am Computer zu sitzen und sinnlose Postings in Blogs abzusetzen. (Ausser ihr interessiert euch für Steuerrecht - da könnt ihr hier noch was lernen!) Wenn euch die Beschäftigung mit Frauen fehlt unterstützt doch einfach die Bemühungen, einen Busshuttel nach Erfurt einzurichten, was mein Kumpel im Stura mal vorgeschlagen hat ;)
Ihr braucht keine Angst zu haben. Die TU-Ilmenau wird keine Hackenkreuze in den Seminarräumen aufhängen. Es werden auch keine Bands auftreten, die vom Stura ünterstützt werden. Und der Stura wird auch kein Leitorgan für rechte Schlägertruppen.
Also - im Moment bist du pego auch nicht besser als jeder andere - inzwischen habe ich erfahren, das das Clubverbot temporär ist - bis das ganze aufgeklärt ist, da kein Clubmensch anwesend war, als das passiert ist. Denn auch bei der Aktion vor dem Club war kein Mitglied der Clubs beteiligt. Warum gegen die anderen kein Clubverbot erteilt wurde? Die Frage habe ich natürlich auch erklärt bekommen - es gibt keine Personalien, weil die Leute, wie schon gesagt, nicht von Clubleuten rausgeworfen worden sind. Wenn das nämlich passiert wäre, wäre die Polizei gerufen wurden. Und Parteiausweise wurden in meiner Zeit hier in Ilmenau noch nie kontrolliert?
Uhnd Steuerrecht kann man auf dieser Seite auch nicht nachlesen - weil wenn man auf den StuRa Seiten stöbert, auch die ISWI vor zig jahren oder besser bei jeder ISWI einen Kredit vom StuRa bekommt - der vor zig jahren war zwar nicht aus den selben Gründen, aber es gab damals auch Schwierigkeiten mit dem Geld. Also soviel dazu……..
Heftige Sache. Sollte da wirklich etwas dran sein, muss es Konsequenzen geben. Aber bis die ganze Sache aufgeklärt ist, halte ich mich mit Mutmaßungen und Anschuldigungen zurück, dafür weiß ich darüber zu wenig.
Interessant, was vor einigen Monaten an der Uni Köln los war: http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,390897,00.html