Privatuni Witten/Herdecke.
Was ist von den Abschlüssen in Wirtschaft (BWL. VWL etc.) einer Privatuni zu halten, die es selbst nicht einmal schafft, den eigene Laden wirtschaftlich solide zu führen?
Und warum um Himmels willen muss der Steuerzahler eine Privatuni jährlich mit zig Millionen Euro finanzieren?
Filed under Business, Uni, bildung, gesellschaft | Comments (4)Gravitation der Weiblichkeit.
Herrlich, was man so liest, wenn man Diplomarbeiten korrigiert:
Hausarbeit, Familienversorgung und Freizeit verschmelzten im traditionellen Domizil zum Gravitationszentrum weibliche
nr Lebenswirklichkeit.
Sehr schön Herr Schneider!
Filed under Uni, Wissenschaft, bildung | Comments (2)Diplomarbeit Computerspiele?
Und dann auch noch verknüpft mit Gender- und Frauenthesen? Sowas gibt’s?
Ja, gibt es! Und Paul schreibt drüber. Auf’s Ergebnis seiner Thesen und die empirische Auswertung bin ich gespannt. Deswegen die Bitte an meine Leser und Bloggerkollegen, doch fleißig bei Pauls Studie zum Thema Gender, Technik und digitale Spiele teilzunehmen bzw. selbige auf ihren Blogs zu verlinken:
Hallo liebe NYBLog-Leserinnen und -Leser,
Ihr interessiert Euch für Technik und könnt Euch für Computerspiele begeistern? Ja? Dann seit ihr genau richtig um an meiner Befragung teilzunehmen. Nein? Ihr gehört ebenso zur Zielgruppe meiner Online-Umfrage, die ich im Rahmen meiner Diplomarbeit konzipiert habe. Ich würde mich freuen, 5 bis 10 Minuten Eurer Zeit dafür zu bekommen. Selbstverständlich ist alles anonym und unterliegt einem rein wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse. Danke!
Link zur Umfrage: http://www.unipark.de/uc/ik_tu_fb_ifmk/91ee/
mfg
Paul
PS: an die Blogger: Bitte mit Backlink auf diesen Artikel, damit sich Paul bei denjenigen auch erkenntlich zeigen kann!^^
Filed under Uni, bildung, technique | Comments (2)Bildungselite?
Sie so die zukünftige Bildungselite aus? Und die sollen mal meine Rente zahlen? Mit der Aktion in der Humboldt Universität haben sie sich sicherlich keinen Gefallen getan …
Filed under Deutschland, Uni, bildung | Comment (1)Weniger Studenten wegen Studiengebühren?
Im Vergleich zu 2003 gab es im vergangenem Jahr wegen der starken Abiturienten-Jahrgänge bundesweit zwar 17 Prozent mehr junge Menschen mit Hochschulreife, gleichzeitig aber fünf Prozent weniger Studienanfänger. via
Ohne Kommentar …
Filed under Deutschland, Uni, bildung | Comment (1)Sebastian Reiche: Nazi studiert an der TU Ilmenau.

Eine Demokratie muss auch eine kritische Berichterstattung aushalten. Dass von selbiger die TU Ilmenau und vor allem ihr Rektor bekannterweise wenig hält wissen wir ja. Burschenschaften und Nazis wie Sebastian Reiche fühlen sich in einem solchen Umfeld scheinbar wohl.
Während der Studentenrat, der sich von der Burschenschaft Baltia Gotia sponsorn lässt, und der Ex-Rektor, der Ehrenmitglied selbiger Burschenschaft ist, die Wahl hatten - liegt hier der Fall komplizierter: ein bundesweit bekannter Nazi zu sein ist für die TU Ilmenau noch lange kein Grund selbigen zu exmatrikulieren. Im Gegenteil zu solchen Schreibern, welche aufgrund ihrer kritischen Berichte über Burschanschaften an der TU Ilmenau exmatrikuliert werden sollen …
Zum Glück gibt es mittlerweile genügend Studierende an der TU Ilmenau, die dieses rechte Umfeld an ihrer Uni nun kritischer beobachten:
Mit Sebastian Reiche studiert also erstmals ein bekennender Nazi an der TU Ilmenau (die Burschenschafter haben sich noch nicht dazu öffentlich bekannt …):
Sebastian Reiche ist ein bekannter Neonazi aus Gotha und führender Kader des Kameradschafts-Netzwerkes “Thüringer Heimatschutz”. Seit dem 7. April 2006 fungiert er als Kreisvorsitzender des NPD-Kreisverbandes Gotha.
(…)
Einer der führenden Köpfe der regionalen und thüringenweiten Neonazi-Szene ist Sebastian Reiche aus Gotha, der seit 2003 auf zahlreichen Veranstaltungen als Anmelder, stellvertretender Versammlungsleiter oder Organisator in Erscheinung tritt. Hierzu gehören Demonstrationen in Gotha, Meiningen, Jena und Altenburg, wobei bei einer Kundgebung anlässlich der sogenannten “Befreiungslüge” im Frühjahr 2005 von der Polizei auch Waffen beschlagnahmt wurden. Reiche war weiterhin an der Organisation der neonazistischen “Großevents” in Thüringen wie dem “Thüringentag der nationalen Jugend” im Mai 2004 in Saalfeld und 2005 in Weimar und dem “Fest der Völker” am 11. Juni 2005 in Jena beteiligt.
(…)
Daneben produziert Reiche gemeinsam mit „Kameraden“ des „Nationalen Widerstands Gotha“ die Neonazi-Zeitschrift „Rennsteigbote“, die in einer Auflage von mehreren 1000 Exemplaren erscheint und in erster Linie als internes Informationsorgan gedacht ist, doch seit April 2005 auch auf öffentlichen Veranstaltungen vertrieben wird. [4] Große Teile der ersten Auflage wurden im Mai von der Polizei bei einem illegalen Neonazi-Treffen in einem Waldstücke nahe Arnstadt zusammen mit Baseballschlägern und Reizgas beschlagnahmt. via
An der TU Ilmenau scheinen sich Burschenschafter und Nazis wie Sebastian Reiche also wohl zu fühlen. Verständlich, bei diesem Umfeld: Wenn schon die Studentenvertretung der TU Ilmenau von Burschenschaftern infiltriert ist, der Rektor Kritiker per Exmatrikulation mundtot machen will, wer soll da das Wort erheben?
Eben.
Filed under Deutschland, Rechts, Uni | Comments (13)
Deutschland - Bildungswüste?
Bekommt Deutschland jetzt die Quittung für das Bezahlstudium?
Entgegen den Erwartungen der geburtenstarken Jahrgänge, welche gerade Abi gemacht haben und auf den Weg zu Uni sind, vermelden die hiesigen Leuchttürme ein Bewerbermangel. Jeder 4. Abiturient, der auf ein Studium verzichtet, begründet dies mit der zu zahlenden Campusmaut. Deutschland, das hast du klasse hingekriegt!
Weitere Gründe laut Spiegel sind:
Filed under Deutschland, Uni | Comment (0)Finanzierung des Lebensunterhalts: Nach der letzten großen Bafög-Reform 2002 gab es im Jahr darauf fast 378.000 Neueinschreibungen, ein Rekord. Danach mussten Studenten fünf Jahre warten, bis das Bafög jetzt zum 1. Oktober 2008 wieder erhöht wird - und das ist nicht mehr als ein Inflationsausgleich bei Fördersätzen und Freibeträgen. Zudem spricht sich unter den Abiturienten herum, dass man in den straff organisierten neuen Bachelor-Studiengängen kaum noch nebenbei jobben kann.
Studiengebühren sind ein weiterer Kostentreiber und Unsicherheitsfaktor. Bei einer Umfrage der HIS-Bildungsforscher gab jeder vierte Studienverzichtler an, dies wegen der Campusmaut zu tun. Sieben von 16 Ländern kassieren momentan Gebühren; Hessen schafft sie zum Wintersemester wieder ab. Schon zum Jahresende hatte das Statistische Bundesamt darauf hingewiesen, dass in den unionsgeführten Gebührenländern die Studienzurückhaltung in der Regel größer sei als in gebührenfreien Ländern.
Wirrwarr bei der Einschreibung: In vielen Numerus-clausus-Fächern organisierte über Jahrzehnte die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) die Zulassung, doch inzwischen ist die Dortmunder Behörde entmachtet. Nun wählen die Hochschulen ihre Studenten weitgehend in Eigenregie aus. Das macht es Abiturienten ungemein schwer, einen Überblick zu gewinnen - über die Vielzahl an Angeboten, über die stark unterschiedlichen Zulassungsbedingungen und -verfahren.
Die Hochschulen sind vielfach unwirtlich bis marode (mehr…) - und gerade die Universitäten derzeit mehr an ihrer Forschung als an der Aufnahme weiterer Studenten interessiert. Die 1,9 Milliarden teure Exzellenzinitiative (mehr…) zur Förderung der Spitzenforschung hat diesen Trend noch verschärft. Die Lehre spielt stets nur am Rande eine Rolle. Für die Studenten aber ist zentral, wie die Studienbedingungen und die Lehre sind.
TU Ilmenau und die Exmatrikulation.
Tja, dass die TU Ilmenau gerne ohne Rechtsgrundlage unliebsame Studenten exmatrikulieren will, kennen wir ja bereits.
Dass das Ganze nur peinlich wird, auch.
Filed under Uni | Comment (0)Uni-Pisa!
Kommt bald!
Und ich freu’ mich schon auf die Lösungsergebnisse er BWLerinnen zur Quadratischen Gleichung mittels quadratischer Ergänzung.
Haha!
Filed under Uni | Comments (2)19% Absolventenquote an der TU Ilmenau.
Letztens sprach mich einer Erasmusstudentin an, deren Bruder auch in Ilmenau Medienwirtschaft studiert, und fragte, wie denn das Studium dort zu schaffen sei. Meine Bemerkung, dass ich in meiner Zeit als Studentenvertreter Einblick in die Absolventenquoten hatte und diese damals bei 25% für Medienwirtschaft lagen, bestätigte dabei nur die Erfahrungen und Befürchtungen ihres Bruders.
Aktuell wurden mir aus verlässlicher Quelle die aktuellen Unterlagen zu den Absolventen der TU Ilmenau zugespielt. Demnach beenden nur noch 19% der vormals immatrikulierten Studierenden ihr Studium erfolgreich an der TU Ilmenau.
19% sprechen entweder für eine sehr hohe Quote unfähiger Studierender (81%) oder eine mangelnde Lehrqualität der TU Ilmenau. Wenn man bedankt, dass man in die Fächern Angewandte Medienwissenschaft und Medienwirtschaft in der Vergangenheit nur mit einem NC um die 1,5 - 2.0 studierte, dürfte ersteres Argument der Unfähigkeit unangebracht sein (wohlwissend, dass ein Abischnitt nur sehr ungenau einen erfolgreichen Studienerfolg prognostiziert …).
Vielleicht sollte sich die TU Ilmenau mehr auf eine bessere Lehrtätigkeit konzentrieren, anstatt Ressourcen mit einschlägigen Burschenschaften zu verschwenden.
An der TU Ilmenau indes stimmt so einiges nicht.
Mit einer Absolventenquote von 19% dürfte die TU Ilmenau somit das Schlusslicht der deutsche Universitäten bilden. Denn an keiner anderen deutschen Uni brechen 81% Ihr Studium ab. An keiner anderen deutschen Uni hofieren Studentenvertreter Burschenschafter. An keiner anderen Uni wird eine Burschenschaft durch das Rektorat unterstützt. An keiner anderen deutschen Uni werden kritische Studenten mit einer Exmatrikulation bedroht.
Nein, so etwas gibt es nur in Ilmenau!
Ein Gutes hat das Ganze: Wer die Kaderschmiede der ehemaligen DDR überlebt, dem dürfte im zukünftigen Leben so leicht nichts mehr schocken …
Filed under Osten, Rechts, Uni | Comments (23)
Rechter Professor in Leipzig?
Tja Ilmenau … und wann räumst du auf?
Vogt und Republikaner-Chef Schlierer waren schon vor 30 Jahren Weggefährten und während ihrer Studentenzeit Mitte der siebziger Jahre beide als Sprecher der Deutschen Burschenschaft aktiv.
Während der Leipziger StudentInnenRat weiß mit rechten Burschenschaftern umzugehen, wird die Ilmenauer Burschenschaft Baltia Gotia weiterhin von der Unileitung und dem StudentenRat unterstützt und Kritiker mundtot gemacht. Wenn das mal der Spiegel erfährt …
Der StudentInnenrat fordert ein endgültiges Aus für Vogts Dozententätigkeit: “Ein rechter Professor an der Uni ist unerträglich.
Filed under Osten, Rechts, Uni | Comment (0)
Abgrund Ilmenau.
In Ilmenau treiben nicht nur Neonazis und Burschenschaften ungestraft ihr Wesen.
Dass es in Ilmenau nach dieser Universiätspolitik noch weiter gen Abgrund gehen kann, beweist die die fristlos Kündigung eines 57jährigen Busfahrer der Ilmenauer Verkehrsbetriebe. Der Mann habe angeblich eine Klopapierrolle gestohlen (zum anhören, mp3).
In meiner Funktion als Referatsleiter Umwelt und Verkehr habe ich damals mit jenem Chef der Ilmenauer Verkehrsbetriebe für die Studierenden über das Bus-Semesterticket verhandelt und selbigen als sehr korrekten und fairen Verhandlungspartner kennengelernt. Nun, es scheint an diesem Ort zu liegen, bei dem langsam aber sicher jeder den klaren Menschenverstand verliert …
Filed under Osten, Uni, alles wird gut | Comments (6)
Interview mit einem Nazi.
Nein keine Angst, es ist weder ein Bursche der Ilmenauer Burschenschaft Baltia Gotia, noch ein Studentenvertreter oder sonstige Ilm-Glatze.
Sondern Deutschlands Chef Nazi (Danke an toco für den Link!). Dem einen oder anderen Burschen sicherlich gut bekannt.
Im vorher angekündigten Tatort wurden dann auch dann dem letzten deutlich und klar, was Burschenschaften sind und wer dort so verkehrt. Grund genug, dass tags drauf die Bildzeitung mit ihrem berüchtigten Investigativjournalismus um Entnazifizierung der Burschenschaften bemüht war, ist doch ihr Chef selbst ein Bursche …
Noch immer unterstützen die Ilmenauer Unileitung und die Studentenvertreter der TU Ilmenau die dort ansässige Burschenschaft und ihre Seilschaften und bieten selbiger ein Forum. Kritik unerwünscht.
Achja, es wird Euch kaum verwundern … der Chef Nazi, dessen Interview für Demokraten und nicht Burschen nur schwer verdaulich ist, war natürlich auch in einer Burschenschaft.
Noch Fragen?
Filed under Osten, Uni | Comments (2)Sprachlos.
Es hat den Anschein, als verrohe Thüringen zunehmendst …
Naja, man einer könnte behaupten, dies sei auch kein Wunder … wenn dort gar Burschenschaften den Zuspruch der Unileitung und fehlgeleiteter Studentenvertreter finden.
Ach ich vergaß, Burschenschaften sind ja ganz harmlos! Vor allem die in Ilmenau …
Während sich andere Unis in Deutschland und Parteien deutlich von dieser braun-nationalistischen Burschen distanzieren, schweigt man in Ilmenau lieber weiterhin und lässt die Burschen gewähren. Apropos schweigen …
Wir haben es mit einer Schweigekultur zu tun, das macht es besonders schwierig.
(…)
In niederländischen Studentenverbindungen warten mal bizarre, mal grausame Aufnahmerituale. Laut Tierschutzbehörde sollen Studenten gezwungen worden sein, lebende Goldfische zu schlucken - und auch von Sex mit Hühnern ist die Rede.
(…)
Begründet werden die Rituale mit der “Förderung des Gruppenzusammenhalts”. Es sind nicht die Opfer selbst, die sich an die Öffentlichkeit wenden. Was hinter den Türen der Vereinigungshäuser geschieht, ist geheim. Wer etwas “verrät”, dem drohen harte Repressalien.
(…)
Ich freue mich, dass auch diesen Jahr wieder die Ilmenauer Burschenschaft Baltia Gotia mit tatkräftiger Unterstützung des ansässigen Studentenrates und der Unileitung auf die Erstsemester losgelassen wird. Viel Spaß!
Übrigens gibt’s heute Abend ‘nen Tatort (Münster) im Ersten, in welchem es um selbiges Thema geht.
Ehre & Vaterland. Prost!
Filed under Osten, Uni | Comments (7)Ilmenau ist nicht allein.
Dass Engagement und Meinungsfreiheit nicht nur in Ilmenau unterdrückt werden, beweist jener Artikel. Er zeigt auch, dass Verbote und Unterlassungsklagen stets ein Eigentor bedeuten. Haha!
Filed under Uni | Comment (0)Elite.
Meine altehrwürdige Alma Mater ist Elite Uni. Nein, nicht das braune Loch Ilmenau, sondern die Uni Konstanz.
Und für was hat sich Ilmenau beworben? Als Uni mit den besten Nährboden für Burschenschaften?
Filed under Uni | Comments (6)
Was ist Dumm?
Wenn man den gleichen Fehler zweimal macht. Schlimmer noch, dass man aus der jüngeren und älteren Geschichte nicht gelernt zu haben scheint:

Gemeinsame Sache: TU Ilmenau und die Burschenschaft Baltia Gotia
Auch dieses Jahr wieder lässt es der StuRa zu, dass seine Erstsemesterwoche von einer nationalistischen Studenteverbindung - sprich einer Burschenschaft - gesponsort wird.
Neben Rektorat haben die anderen studentischen Vereine erneut auf ganzer Linie versagt.
Neben offener Neonazi-Hetze in dieser Stadt, der Vertuschung der Schändung des jüdischen Denkmals in der Stadtmitte, scheint man in Ilmenau noch immer nicht in der demokratischen Neuzeit angekommen. Zur Erinnerung hier noch einmal, wie andere Unis und Intellektuelle mit solchen Burschenschaften umgehen:
“Ehre, Freiheit, Vaterland! - Burschenschaften als Refugium für intellektuelle Rechtsextremisten” (Bundeszentrale für politische Bildung )
“Entsprechend brach auch in den Burschenschaften schon früh ein virulenter Antisemitismus durch.” (Burschenschaften und Studentenverbindungen - Eine Handreichung zu Struktur und Hintergründen)
Verbindungsstudenten sind ein Haufen von verhetzten, irregeleiteten, versoffenen, farbentragenden jungen Deutschen!
Kurt Tucholsky

“Wehe den Juden” (Ausruf der Burschenschafter während der Bücherverbrennung auf dem Wartburgfest)
“Auf der Wartburg hingegen herrschte jener unbeschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Hass des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte, als Bücher zu verbrennen” (Heinrich Heine über Burschenschaften).
“In den 30er Jahren fungierten Burschenschaftler als Begünstiger des faschistischen Regimes - nicht zuletzt durch ihr Überwechseln in den NSDStB, den nationalsozialistischen deutschen Studentenbund. Teil des Widerstands, wie oft behauptet, waren sie nicht” (taz, 2002.)
„Wir wollen auch weiterhin national gesinnte Menschen in alle führenden Berufe unserer Gesellschaft entsenden.“
(Manfred Kanther, Corps Guestphalia et Suevoborussia Marburg, 1990).
“Für zahlreiche Studentenverbindungen, insbesondere Burschenschaften, ist völkisches Denken ein zentrales Element ihrer Ideologie. (…) unter den Burschenschaften finden sich Einzelverbindungen, die über gute Kontakte zur radikalen Rechten verfügen.” (Antifa Freiburg).
“zum Semester-Anfang suchen Burschenschaften Nachwuchs” (WAZ, 15.4.2000).
“Fast alle führenden Nazikader (z.B. Fritz Hippler, Heinrich Himmler, Rudolf Heß, Baldur von Schirach u.a.) waren ebenfalls Korporierte.Die verbindungsstudentische Ideologie aus Elitebewußtsein und Seilschaften, militanten Deutschnationalismus, mehr oder weniger deutlich erkennbarem Rassismus und fundamentaler Frauenfeindlichkeit findet sich allerdings ausnahmslos in allen Korporationsverbänden” (Rhein Ruhr Universität).
” (…) zeigt sich, dass schon mit der Gründung der ersten Burschenschaften ein völkisch-nationalistisches Denken Wirkung entfaltete, welches sich bis heute wie ein roter Faden durch die Geschichte des deutschen Verbindungswesens zieht; entgegen der bis heute verbreiteten Vorstellung, alle studentischen Verbindungen seien zumindest in ihren Anfängen, liberale, demokratische Freiheitskämpfer gewesen” (Politik und Kultur).
“(…) wird deutlich, dass der Rassenantisemitismus schon lange vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 nicht nur ind er Deutschen Burschenschaft, sondern bei den meisten anderen Korporationsverbänden verwurzelt war” (Burschenschaft und Antisemitismus).
“Schon immer galt in der völkischen Ideologie das Judentum nicht als Religion, sondern als »Volk«. Entsprechend brach auch
in den Burschenschaften schon früh ein virulenter Antisemitismus durch” (Burschenschaften und Studentenverbindungen).
“(…) aufgrund der Verstrickung der Studenentenbünde mit den Nazis hat der Senat der Eberhard-Karls-Universität 1949 (…) (selbige) auf dem Campus untersagt.” (14. Fachschaftsräte VV).

“Um Rechtsextremismus wieder hoffähig zu machen, muss rechtsextremes Gedankengut auch im intellektuellen Milleu verankert werden. Burschenschaften und rechte Verbindungen an Universitäten nehmen in diesem Konzept eine Schlüsselfunktion ein” (AStA Uni Hamburg).
Alexandra Kurth (Marburger Projekt “Konservatismus und Wissenschaft”) spricht über Verbindungen und Burschenschaften als Think Tanks rechter Ideologie und Verbindungsglieder zwischen Konservatismus und Faschismus (Uni Tübingen).
“Auch wenn Korporationen stets als Freundschaftsbünde verharmlost werden, bekennen sich darin angehende Akademiker, die künftigen Stützen der Gesellschaft also, zu hierarchischen, antidemokratischen Strukturen, nationalistischem und rassistischem Gedankengut und einer biologistisch abgeleiteten elitären Grundposition” (taz, 2002).
“Das wichtigste Bindeglied zwischen der faschistischen Bewegung und mächtigen Kreisen aus Wirtschaft und Politik sind in Österreich und Deutschland die deutschnationalen Burschenschaften” (derFunke)
“Viele Burschenschafter übernahmen sogar Führungsrollen innerhalb der SA und SS” (sozialismus.net).
“Aufgabe einer demokratisch-humanistischen studentischen Interessenvertretung muß es sein, diesen antidemokratisch-reaktionären Positionen mit allen gegebenen Mitteln entgegenzutreten” (Studentenvertreter der Uni Hamburg).

“Nach einer Statistik, die den rapiden Zulauf zu Burschenschaften seit 1995 attestiert, formulieren die Autoren die Position des Asta. Sie fordern Engagement statt Gleichgültigkeit” (Asta Uni Hamburg).
Filed under Osten, Uni | Comments (8)
Links? No go!
Ist die TU Ilmenau etwa nicht die einzige Uni, an welcher linke Ideen verboten sind? Während man den einen dort exmatrikulieren will, weil er über Burschenschaften schreibt, will man den anderen hier erst gar nicht zulassen.
Da wundert es kaum, dass auch an der dortigen Uni völkische Studentenverbindungen aktiv sind.
Merkt Ihr was?
Filed under Uni | Comment (0)
Charakterführung.
Abitur. BWL Studium. Auslandssemester. Job. Führungsaufgabe. Karriere?
Alle gleich? Ohne Charakter?
Ein Lesbefehl.
Filed under Lesbefehl, Uni | Comments (5)Gegen Burschenschaften.
Für alle Jene, die immer noch nicht verstanden haben weshalb ich gegen den StuRa und seine Verbindungen zu Burschenschaften vorgegangen bin, hier ein kleiner Auszug zum Thema Burschenschaften. Dass der Rektor mir daraufhin mit Exmatrikulation wollte und mein Erasmusstipendium stoppte, erscheint auf einmal in einem ganz anderem Licht, seitdem ich gelesen habe, ein Rektor der TU Ilmenau sei gar mal Ehrenmitglied der dortigen Burschenschaft gewesen…
Damit Ilmenau hat somit nicht nur sein Watergate, sondern auch ein massives Nazi-Problem. Ein so großes, dass dort ganze drei Tage lang antisemitische Plakate am Bahnhof hängen, ohne, dass Jemand etwas unternimmt.
“Ehre, Freiheit, Vaterland! - Burschenschaften als Refugium für intellektuelle Rechtsextremisten” (Bundeszentrale für politische Bildung )
“Entsprechend brach auch in den Burschenschaften schon früh ein virulenter Antisemitismus durch.” (Burschenschaften und Studentenverbindungen - Eine Handreichung zu Struktur und Hintergründen)
Verbindungsstudenten sind ein Haufen von verhetzten, irregeleiteten, mäßig gebildeten, versoffenen, farbentragenden jungen Deutschen!
Kurt Tucholsky

“Wehe den Juden” (Ausruf der Burschenschafter während der Bücherverbrennung auf dem Wartburgfest)
“Auf der Wartburg hingegen herrschte jener unbeschränkte Teutomanismus, der viel von Liebe und Glaube greinte, dessen Liebe aber nichts anderes war als Hass des Fremden und dessen Glaube nur in der Unvernunft bestand, und der in seiner Unwissenheit nichts Besseres zu erfinden wußte, als Bücher zu verbrennen” (Heinrich Heine über Burschenschaften).
“In den 30er Jahren fungierten Burschenschaftler als Begünstiger des faschistischen Regimes - nicht zuletzt durch ihr Überwechseln in den NSDStB, den nationalsozialistischen deutschen Studentenbund. Teil des Widerstands, wie oft behauptet, waren sie nicht” (taz, 2002.)
„Wir wollen auch weiterhin national gesinnte Menschen in alle führenden Berufe unserer Gesellschaft entsenden.“
(Manfred Kanther, Corps Guestphalia et Suevoborussia Marburg, 1990).
“Für zahlreiche Studentenverbindungen, insbesondere Burschenschaften, ist völkisches Denken ein zentrales Element ihrer Ideologie. (…) unter den Burschenschaften finden sich Einzelverbindungen, die über gute Kontakte zur radikalen Rechten verfügen.” (Antifa Freiburg).
“zum Semester-Anfang suchen Burschenschaften Nachwuchs” (WAZ, 15.4.2000).
“Fast alle führenden Nazikader (z.B. Fritz Hippler, Heinrich Himmler, Rudolf Heß, Baldur von Schirach u.a.) waren ebenfalls Korporierte.Die verbindungsstudentische Ideologie aus Elitebewußtsein und Seilschaften, militanten Deutschnationalismus, mehr oder weniger deutlich erkennbarem Rassismus und fundamentaler Frauenfeindlichkeit findet sich allerdings ausnahmslos in allen Korporationsverbänden” (Rhein Ruhr Universität).
” (…) zeigt sich, dass schon mit der Gründung der ersten Burschenschaften ein völkisch-nationalistisches Denken Wirkung entfaltete, welches sich bis heute wie ein roter Faden durch die Geschichte des deutschen Verbindungswesens zieht; entgegen der bis heute verbreiteten Vorstellung, alle studentischen Verbindungen seien zumindest in ihren Anfängen, liberale, demokratische Freiheitskämpfer gewesen” (Politik und Kultur).
“(…) wird deutlich, dass der Rassenantisemitismus schon lange vor der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten 1933 nicht nur ind er Deutschen Burschenschaft, sondern bei den meisten anderen Korporationsverbänden verwurzelt war” (Burschenschaft und Antisemitismus).
“Schon immer galt in der völkischen Ideologie das Judentum nicht als Religion, sondern als »Volk«. Entsprechend brach auch
in den Burschenschaften schon früh ein virulenter Antisemitismus durch” (Burschenschaften und Studentenverbindungen).
“(…) aufgrund der Verstrickung der Studenentenbünde mit den Nazis hat der Senat der Eberhard-Karls-Universität 1949 (…) (selbige) auf dem Campus untersagt.” (14. Fachschaftsräte VV).

“Um Rechtsextremismus wieder hoffähig zu machen, muss rechtsextremes Gedankengut auch im intellektuellen Milleu verankert werden. Burschenschaften und rechte Verbindungen an Universitäten nehmen in diesem Konzept eine Schlüsselfunktion ein” (AStA Uni Hamburg).
Alexandra Kurth (Marburger Projekt “Konservatismus und Wissenschaft”) spricht über Verbindungen und Burschenschaften als Think Tanks rechter Ideologie und Verbindungsglieder zwischen Konservatismus und Faschismus (Uni Tübingen).
“Auch wenn Korporationen stets als Freundschaftsbünde verharmlost werden, bekennen sich darin angehende Akademiker, die künftigen Stützen der Gesellschaft also, zu hierarchischen, antidemokratischen Strukturen, nationalistischem und rassistischem Gedankengut und einer biologistisch abgeleiteten elitären Grundposition” (taz, 2002).
“Das wichtigste Bindeglied zwischen der faschistischen Bewegung und mächtigen Kreisen aus Wirtschaft und Politik sind in Österreich und Deutschland die deutschnationalen Burschenschaften” (derFunke)
“Viele Burschenschafter übernahmen sogar Führungsrollen innerhalb der SA und SS” (sozialismus.net).
“Aufgabe einer demokratisch-humanistischen studentischen Interessenvertretung muß es sein, diesen antidemokratisch-reaktionären Positionen mit allen gegebenen Mitteln entgegenzutreten” (Studentenvertreter der Uni Hamburg).

“Nach einer Statistik, die den rapiden Zulauf zu Burschenschaften seit 1995 attestiert, formulieren die Autoren die Position des Asta. Sie fordern Engagement statt Gleichgültigkeit” (Asta Uni Hamburg).
Filed under Uni, alles wird gut | Comments (5)
Keine Nazis, nur Ausländerfeinde.
Mügeln ist wie Ilmenau: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Doch damit wird bald Schluss sein. Studenten der TU Ilmenau haben die AAI - die autonome AntiFa Ilmenau gegründet und werden demnächst auf ihrem TU Ilmenau Watchblog von Neonazis und Burschenschaften in Ilmenau berichten. Damit keiner mehr sagen kann - wir haben von nichts gewusst!
Was macht eigentlich die ISWI? Weiter schweigen?
Filed under Uni, alles wird gut | Comments (9)Politische Meinung von Bloggern.
Gibt’s drüben im Umfrage-Weblog.
Filed under Uni | Comment (1)Herr S. unterwegs … Ilmenau.
6 Tage Ilmenau. 5 Tage davon hat’s geregnet, wie bereits berichtet.
Dies und vieles andere erklärt, weshalb die Menschen dort ständig so mies gelaunt, trübe und depressiv drauf sind. Es erklärt auch, warum sie jemanden, der im sonnigen Spanien lebt, so hassen können.
Dass man mit der Oma unterwegs bei dem Dauerregen Unterschlupf im McDonald’s sucht, wo man die ansässigen Hartz IV Empänger, Elektrotechniker und den Rektor der TU Ilmenau beim Burgeressen trifft, mag da kaum noch wundern …
Nach einem Jahr Spanien - einem Jahr Madrid ist Ilmenau nur ein Schock.
Nazis und Burschenschaften gibt es noch immer.
Und drüber geschiegen wird ebenso.
Es hat sich nichts geändert.
Nur einen Namen kennt jetzt hier jeder.
Filed under Uni, Unterwegs mit Herrn S. | Comment (1)Wer wüsste …
… dass ich hier in Madrid zusammen mit Fribourger Studenten studiert habe bzw. in selbigen gute Freunde gefunden habe, könnte Böses dabei denken.
Haha!
Ich frag’ mich indes, wie weit die ISWI mit ihrer Ilmenauer Aufräumaktion ist …
Filed under Uni | Comment (1)Remember Ilmenau.
Ich frag’ mich indes, wie gut die Arbeit der ISWI in Sachen Ilmenau, Burschenschaften und Aufklärung voranschreitet …
Filed under Uni | Comment (0)






