A mis Niños españoles.

January 4th, 2009

Os deso lo mejor en 2009 y buenas notas en fisica y mate … jaja.

Goodbye Madrid.

July 25th, 2008

2 Jahre Madrid.

Mir bleiben also noch genau 20h bis ich spanischen Boden verlasse.

24h um Abschied zu nehmen. Heute habe ich noch ein letztes Mal unterrichtet, Geschenke und ein Wahnsinns-Empfehlungsschreiben bekommen und noch ein Mal durch Madrid gelaufen, mir alles angeschaut, 7h die Sonne genossen und Abschied genommen.

24h um zu resümieren. Was hat mir der Auslandsaufenthalt gebracht. Was mag ich an Spanien? Mit welchen Eigenheiten komme ich bis heute nicht klar? Wie hat sich langsam aber sicher in die anfängliche Erasmus-Party-Euphorie der Alltag eingeschlichen? Wie hab’ ich mich verändert?

Nun, über diese Dinge habe ich schon oft nachgedacht. Allein aufgeschrieben habe ich sie noch nie. Genug Zeit zum Nachdenken hat man ja beim Laufen genug. Aber nicht nur dabei. Auch wenn ich durch die Gassen gehe, im Supermarkt einkaufe oder einfach im Park die Menschen beobachte, denke ich drüber nach - wie mich Spanien geprägt hat.

Nun, wie schon erwähnt, waren die ersten 6 Monate durch Parties, vielen neuen, interessanten und internationalen Freunden und diesen gesamte Eramus-Dingens geprägt. Feiernd in unsere damaligen WG und anderen, Strassenspanisch lernend und die Kultur der iberischen Halbinsel entdeckend verging das erste halbe Jahr wie im Fluge.


Halloween in Madrid.
tino seeber madrid wg party
WG Party: Damien.
semana santa ostern in spanien
Ostern in Spanien: Semana Santa.
madrid retiro amigos
Madrid Retiro Park: Amigos.
silvester madrid sol
Silvester 06/07 im Zentrum Madrids - im Zentrum Spaniens.

Erasmus-Party-Zeit: Wer findet das Wortspiel?

Das zweite Semester war geprägt mit der Planung und Umsetzung meiner Diplomarbeit. Erste Freunde verließen Madrid - ihr Erasmusstipendium ging nur 6 Monate. Die meisten jedoch blieben ein Jahr. Gleichzeitig sprach sich mein Name an der Deutschen Schule Madrid herum und Anzahl meiner Zöglinge verdreifachte sich von 2 auf 6 pro Woche.

tino seeber madrid
Madrid, Uni und so …

Im Juli 2007 war die Diplomarbeit geschrieben und ich hatte mir einen Urlaub verdient. Backpacking in Marokko und einige Wochen Deutschland standen auf dem Programm. Madrid wurde indes auch leere. Erasmus-Freunde, mit denen man seit einem Jahr gelebt gefeiert und gelernt hatte, kehren zurück in Ihre Heimat. Ich bin jetzt kein Student mehr. Karrere machen reizt mich noch nicht. Ich möchte noch etwas die Sonne genießen. Sauge Wissen auf, sitze im Café und lese viel - Bohemien Livestyle. Mittlerweile unterrichte ich bis zu 11 Kinder in der Woche. Zu viel - denn ich möchte noch Spaß dabei haben. Ich beschränke mich auf 8 in der Woche - 15h pro Woche reichen. Nebenbei beginne ich mit einer Buchversion meiner Diplomarbeit.

Januar 2008 wächst in mir der Wunsch, nach Deutschland zurückzukehren. Deutschland oder die Schweiz. Ich vermisse die Freundlichkeit, die Bildung und die gute Erziehung. Dieses ist leider in Spanien Mangelware. Man weiß erst, wie gut man es in Deutschland hat, wenn man mal länger im Ausland gelebt hat. Wer sich über unfreundliche Kassiererinnen in Deutschland beschwert, soll mal nach Spanien kommen …

Spanische Langsamkeit mag ja ganz angenehm sein - und sie hat mich in jedem Fall auch ruhiger und gelassener gemacht. Aber an eins konnte ich mich nie gewöhnen - die Rücksichtslosigkeit der Spanier. Sie denken nur an sich - bleiben im Weg stehen. Nicht, dass sie es böse meinen - allein sie merken es nicht. Ein andere Spanier merkt das auch gar nicht, wenn da jemand einfach im Eingang eines Ladens selbigen versperrt, weil er sich mit einem anderen grad so schön unterhält. Oder noch besser, wenn der Spanier direkt am Ende der Rolltreppe stehen bleibt, um erst mal zu überlegen, wohin er denn will. Dass noch anderen hinter ihm sein könnten - ist ihm einfach nicht bewusst.

Ich habe das daher ausgiebig beobachtet und analysiert, warum er das nicht merkt: Weil er es nicht beigebracht bekommt. Deutsche Eltern nehmen zum Beispiel ihr Kind zur Seite oder ermahnen es, Platz zu machen, wenn jemand vorbei will. Nicht so in Spanien. Die Erziehung von Hause aus ist allgemein deutlich ausbaufähig. Mag sein, dass ich zu spießig bin - aber ich halte es für anstandslos beim Essen zu schmatzen. Was Spanier davon halten, wird deutlich, wenn man weiß, dass es für das deutsche Wort “schmatzen” gar kein spanischen Pendant gibt …

Dass der Spanier Entgegenkommen und Anstand gegenüber Fremden (z.b. auf der Straße) kennt, wird besonders in Folgender Situation deutlich, die mir jedesmal passiert: Ich sehe, dass jemand irgendwo vorbei möchte und warte - ich lasse ihm gerne den Vortritt. Nordeuropäer würden meine Geste verstehen udn ebenfalls hinter mir warten - nicht so Spanier. Die merken gar nicht warum ich warte und drängeln sich einfach vor - ich könnte ja einfach so wie viele von Ihnen einfach so in der Gegend rumstehen. Mit diesem Verhalten und anderen Eigenarten, die meines Erachtens auf fehlender - oder “anderer” Erziehung beruht, nicht ich nie klar gekommen. Mich nervt das - nein, mich ärgert sowas.

Ich merke, dass dies kein Land ist, in dem ich ewig bleiben will. Dazu ist der Verdienst mager, die Mieten und Lebenshaltungskosten doppelt so hoch wie in Deutschland. Ich plane 3 Projekte und setzte mir eine Deadline. Die Verfolgung und Umsetzung dieser Projekte prägen die letzte Phase meines Auslandsaufenthaltes. Sicherlich gibt es auch Dinge, die ich vermissen werde - die Spanierinnen und die Sonne. Anmerken möchte ich außerdem, dass ich mich bei den spanischen Familien meiner Kiddies immer sehr sehr wohl gefühlt habe, herzlich empfangen wurde und oft zu Tisch geblieben bin. Diese Familien waren und sind aber die oberen 10.000 Madrids - und somit eine Ausnahme.

Projekt 1: Buch
Projekt 2: Job
Projekt 3: Marathon

Projekt zwei ist also die Rückkehr nach Deutschland, Job, Karriere und Kinder. Nun ja, ich werde 30. Ich sollte mal anfangen. Meine Kinder hier werde ich vermissen. Sehr sogar. Sie haben mich geprägt und ich hoffe sie können selbiges auch von mir sagen. Sie haben mir gezeigt, was ich am Besten kann: Motivieren und auf Menschen eingehen. Komplexe Sachverhalte einfach erklären. Leyre wendet heute lieber die Quadratische Ergänzung an (als die p-q Formel) zur Lösung quadratischer Gleichungssysteme … Auch ich habe eine Menge gelernt: 10 Jahre nach meinem Physik und Mathe Abitur ist mein analytischer Verstand und die mathematische Problemlösungsgabe schärfer als je zu vor. Als Lehrer ist man eben anders motiviert.

tino seeber sprung salto
Seit Beginn und ansteckend: der obligatorische Sprung!
metro madrid sprung damien und georg
Unterirdisch: Georg und Damien.
familie seeber springt
Salto familiar.
tino seeber springt salto arriba madrid
Meister.
leyre spingt
Leyre springt.
metro salto tino seeber
Timetunnel.

Besuch aus Ilmenau: Niko & Nico
madrid ventas tino seeber sprung
Ventas: Stierkampfarena

Wer im Ausland lebt, bekommt zudem eine andere Sicht auf seine Muttersprache. Wir plappern einfach unsere Deutsch hinaus ohne viel darüber nachzudenken. Deutsch ist für mich etwas fremder geworden. Mag sein, dass dies für andere Studenten hier nicht zu trifft. Vielleicht hängt es auch eher damit zusammen, dass man als Deutschlehrer für ausländische Kinder die Sprache automatisch ganz anders sehen muss. Wir nutzen den Dativ und Akkusativ intuitiv. Dass es dafür feste Regeln und bestimmte Präpositionen wie z.B. vor, über, auf, mit etc. gibt, wissen die Wenigsten. Und gefährlich wird es bei Wechselpräpositionen, wo einmal der Dativ, ein anderes Mal der Akkusitiv stehen kann - von der akkuraten Bildung und Verwendung des Konjunktiv I und II einmal ganz abgesehen … Die Rolle des Lehrers hat daher auch sehr viel für mich gebracht. Paradoxerweise habe ich im Ausland dadurch die Deutsche Sprache und ihre Feinheiten besser kennen gelernt, als man sie in Deutschland lernen kann.

Wechselpräposition “auf”:

- ich stelle die Vase auf den Tisch (Akk.)
- die Vase steht auf dem Tisch (Dat.)

Erklär das jetzt mal einem Nicht-Deutsch-Muttersprachler …

Mir bleiben noch einige Stunden bis der Flieger geht. Dies ist der letzte Blogeintrag aus Madrid. Der Mac ist als Letztes noch nicht eingepackt. Ich freu’ mich riesig auf Deutschland und meinen Job. Ich habe eine klasse Wohnung direkt - und ideal zum Laufen direkt nebem einem Park.

Und was wäre ein so bedeutender Eintrag ohne Bilderrätsel? Genau! Wer die Stadt, besser der Stadtteil (wo der Park ist) errät, erhält ein handsigniertes Buchexemplar (ich verhandele nochmal mit dem Verlag über Freiexemplare für meine Leser^^ …).


Neue Heimat Deutschland: Wo?

Goodbye Spanien.

May 21st, 2008

Ich habe ja schon häufig darüber geschrieben, dass in Spanien jeder Eigentum an einer Wohnung oder einem Haus besitzt - Miete gilt als asozial. Pro Kopf sind die Spanier mit 140.000 EUR verschuldet - und das bei einem Brutto-Durchschnittseinkommen von 2.000 EUR/monatlich und 4.4 % Inflation.

Dass eine Zweiraumwohnung in Madrid nicht unter 270.000 EUR zu haben ist war für mich nie begreifbar - zu mal diese Wohnung in ihrer Ausstattung und Lage nicht den deutschen Verhältnissen entspricht. Die Preise für Immobilien stiegen in den letzten Jahren laut Süddeutscher kontinuierlich um 30% pro Jahr. Dies macht deutlich, wie weit sich deren Preisbildung von der Realität entfernt hat - und erklärt die Fiebrigkeit mit welcher die Spanier in Immobilien investiert haben.

Kein europäisches Land wird nun so stark von der US-Immobilien Krise getroffen, wie Spanien. Das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2008 brach auf 0.3 % ein - so schwach wie seit 15 Jahren nicht mehr. Den Immobilienpreisen prophezeie ich eine Halbierung ihres Wertes - doch dann wären sie immer noch überteuert.

Ich freue mich, wieder in Deutschland zu sein. Nicht nur, weil hier alles grüner und sauberer ist. Miete gilt nicht als asozial und Wohneigentum ist bezahlbar - gerade in Berlin.

Projekt No. 2.

April 23rd, 2008

Herr Tino Seeber, was haben Sie eigentlich fast 2 Jahre in Spanien gemacht?

Studiert, Gelebt, Gefeiert, Spanisch gelernt, Diplomarbeit geschrieben, Kinder unterrichtet und ein Buch geschrieben.

Zeit für Neues.

Mehr demnächst.

Spanien wählt! Live.

March 9th, 2008

18:48 Uhr:
Während in Deutschland 18:00 Uhr die Wahllokale schließen, machen sich die Spanier erst einmal auf den Weg. Alles eben etwas entspannter. Ich war eben in einem Wahllokal. Mehr dazu später.

19:13 Uhr:
Ich besuchte soeben ein Wahllokal meines Viertels - eine Schule. Als Nicht-Spanier darf ich nicht wählen und wurde auch prompt nicht an die Urnen gelassen. Erst als ich auf die spanische Verfassung schwor, wirklich für eines der besten deutschen Blogs über die Wahl zu berichten, durfte ich rein und bekam ein Wahlzettel:



Noch eine Stunde. Gegen 18:00 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei 61% - nach den Anschlägen 2004 war es damals eine Rekordbeteiligung, mit 63% gegen 18 Uhr (2004) aber nur wenig mehr als heute.

20:08 Uhr:
Yes! Erste Hochrechnungen sehen Zapatero und seien Partei PSOE vorne! Ich brauch’ also noch nicht Koffer packen
PSOE 43% / PP 38%

20:33 Uhr:

Der Fernsehsender TVE sieht den Abstand zwischen PSOE und PP noch weiter:


(c) El Mundo

21:00 Uhr:
Auch der Spiegel berichtet über Zapateros Sieg.

21:15 Uhr:
So haben die größten Städte Spaniens gewählt (Grafik klicken):


click & see

21:30 Uhr:

PSOE 46.33% (2004: 42.59%) + 4%
PP 36.88% (2004: 37.71) - 1%

Während PSOE fast 4% gegenüber 2004 zulegen kann, verliert Rajoys PP fast 1%. Das ist erstaunlich - erst Recht in Anbetracht der Tatsache, dass 2004 die PSOE nur aufgrund der Madrider Anschläge gewann. Kurz vorher lag ja die PP uneinholbar vorn (2004). Inwieweit das Attentat auf einen PSOE Politiker vor zwei Tagen diese Wahl beeinflusst hat, wird sich zeigen.

Die Wahlbeteiligung ist mit 73% extrem hoch. Nur 2004 sind nach den Anschlägen mehr Menschen wählen gegangen (75.6%).

22:15 Uhr:
Die Süddeutsche zur Wahl der Spanier.

22:20 Uhr:
75.18% der Stimmzettel sind ausgezählt. Bei PP tat sich noch. Sie gewinnen auf 39.57%. PSOE bei 44.47%.

Rekordwahlbeteiligung: 75.1%

22:31 Uhr:
Die Provinzen Spaniens und ihre Preferenzen:


Rot (PSOE) vs. Blau (PP)

Besser lässt sich die Zweiteilung Spaniens nicht beschreiben …

22:50 Uhr:
PP holt auf.

Auszählung: 83.23%
Wahlbeteiligung: 75.35%
PSOE: 44.03%
PP: 40.02%

1:20 Uhr:
Zapatero verfehlt mit 169 Sitzen knapp die absolute Mehrheit im Parlament. Die PP kommen auf 154 Sitze.


(c) El Pais

Letzte Zahlen:
PSOE: 43.68%
PP: 40.07%

Beim Spiegel gibt’s noch einen interessanten Artikel über den Regierungspräsidenten Spaniens oder auch den König des Waldes - und warum es besser ist, dass jener erneut gewonnen hat.

10:25 Uhr:

Der Spiegel und die Süddeutsche über die Wahl in Spanien.

Fast ausgezählt: 99.99%
Wahlbeteiligung: 75.32% (25.514.671 Stimmen)
PSOE: 43.64% (169 Sitze)
PP: 40.11% (153 Sitze)

ETA Anschlag stoppt spanischen Wahlkampf.

March 7th, 2008

Heute verübte die ETA einen Anschlag. Gegen Mittag wurde der sozialistische Stadtrat Isaías Carrasco vor seinem Haus erschossen.

Zapatero und Rajoy haben unmittelbar danach den Wahlkampf gestoppt. Ähnlich wie vor 4 Jahren bei den Madrider Anschlägen kann dieser Anschlag als Versuch gelten, die kommende Wahl am Sonntag zu beeinflussen. Auch die Wahl des Zeitpunktes - zwei Tage davor wie damals 2004 - spricht dafür.

Auch wenn ein Mord an sich schon sinnlos und feige ist, stellt sich mir die Frage nach dem Sinn. Denn damit dürfte die ETA vor allem in die Hände Rajoys und seiner Partei PP spielen, welche hart und konsequent gegen die ETA vorgehen wollen - wohingegen Zapetero das Gespräch und die Verhandlungen suchte.

Warum also töten sie nun einen Mann aus der Partei Zapateros?

Wahlerhebungen und sonstige Voraussagen dürfe diese Woche nicht mehr publiziert werden, so dass derzeit niemand weiß, wie die spanische Bevölkerung auf das Attentat reagiert. Der Wahlsonntag bleibt spannend.

Zapatero vs. Rajoy IV.

March 7th, 2008

Wahlkampf in Spanien. Endrunde.

Ein Lesbefehl.

Übrigens haben die Partei Rajoys (PP) und viele Anhänger massiv protestiert, als die Regierung Zapateros vor einem Jahr die Denkmäler Francos in Madrid hat abbauen lassen. Ich hatte auch letztens ein Gespräch mit einem PP Wähler zu diesem Theme, der da sagte “dies sei Geschichte” - also die Franco Ära und deshalb “dürfe man die Denkmäler nicht abbauen”. Das ist in etwa so, als ließe man in Berlin Hakenkreuze und Hintlerbüsten mit dem Hinweis auf historische Gegebenheiten bestehen.

In großen Teilen der Spanischen Gesellschaft ist Franco - und ich möchte sagen das faschistische Gedankengut - noch immer präsent. Ich merke auch, wie einige meiner Kiddies völlig unreflektiert das Nachreden, was ihre Eltern oder Großeltern Ihnen sagen.

Während man in Deutschland ab der 7. Klasse bis zum Abitur jedes Jahr im Geschichtsunterricht Hitler und das 3. Reich durchnimmt, erfährt die Franco Ära auf der iberischen Halbinsel ein verklärtes - oft schon heroisches Schattendasein. Es wird nicht aufgearbeitet. Dadurch ensteht ein Mythos und ich muss mir dann sowas wie “Franco schaffte Arbeitsplätze” oder … “Es war sicher zu Francos Zeiten” sagen lassen. Auch das kennen wir doch irgendwo her … nicht?

Sollten die Faschisten die Wahl gewinnen, werde ich aus Protest das Land verlassen.

Zapatero vs. Rajoy III.

March 5th, 2008

O como los blos influyen la opinion publica!

Debería escribir en español … (ich sollte auf spanisch schreiben).

Zapatero vs. Rajoy II.

March 4th, 2008

Viva las Españolas España. Viva Zapatero!

Auch die Redakteure vom Spiegel haben die gestrige Debatte der beiden spanischem Spitzenkandidaten verfolgt.

Wer indes seinen Lieblingsblog liest, weiß schon alles. Trotzdem ein Lesbefehl.

Dein Lieblingslog liegt bei diesem Thema übrigens vor den etablierten spanischen Medien. Wuaaaa

Städte-Bilderrätsel!

March 4th, 2008

Da isses wieder: das ultimative Städte-Bilderrätsel!

Vergangenen Freitag ging’s vor Florians Abreise mit selbigen und seinem amerikanischen Mitbewohner noch einmal auf Sightseeingtour.

Wo waren wir? Kriegt Ihr nie nie nie raus!



Die Stadt ist die eigentliche Hauptstadt Spaniens …

.. bei gerade einmal etwas mehr als 70.000 Einwohnern.

Das Zentrum der spanischem katholischen Kirche befindet sich noch immer hier.

Samt den 12 Aposteln.

Und der Fluss ist wirklich ein Fluss!

Obligatorisch: El Sprung.

Ebenso.

Erinnerungen an den Bürgerkrieg: Festung samt Militärakademie.

Zusammen mit Stevie Wonder.

Konzentration.

Unterwegs!

February 29th, 2008


Deals.

Morgen Später mehr.

Zapatero vs. Rajoy.

February 26th, 2008

Anders als in Deutschland und erst recht im Gegensatz zum amerikanischen Wahlkampf verläuft selbiger hier in Spanien. Hätte man einem Touristen vor kurzem noch erzählt, dass in 2 Wochen die landesweiten Wahlen stattfinden - er hätte es nicht geglaubt. Keine Plakate, keine Reden, kein Wahlkampf.

Bis gestern.

Denn gestern gab’s “El Debate” - Zapatero (PSOE) vs. Rajoy (PP). Und zwar auf jedem Kanal:


Lo mejor del debate / Ausschnitte

Alle Welt spricht heute darüber. 13. Mio. Zuschauer - das sind fast alle wahlberechtigten Spanier. Beim Laufe schnappe ich in steter Regelmäßigkeit beide Namen auf und auch bei meinen Kiddies war dies heute das Thema Nr. 1.

Ähnlich wie in den Staaten existiert auf der iberischen Halbinsel faktisch nur ein 2 Parteiensystem: Links (PSOE) und Rechts (PP).

Und ähnlich exakt verlaufen auch die Fronten - da ist meine Schülerin (15), deren einer Opa bester Freund Francos war, und ihr andere Opa sein Leibwächter. Klar würde sie am liebsten PP wählen - wenn sie könnte. Mit ihrem Schulkamerad León (16) und seinem Brunder (13) - ebenfalls meine Schüler - diskutiere ich kurz darauf über den deutlichen Sieg Zapateros. Überraschend wie politisch interessiert die Teens sind. Dem Jüngsten habe ich dann auch gleich ein Dossier über Barack Obama gegeben - Hausaufgabe.

Interessant auch, wie die einzelnen Zeitschriften und Fernsehsender den jeweiligen Sieger der Debatte kühren - je nachdem ob sie eher dem linken oder rechtem Lager zuzuordnen sind. Insgesamt sind in Spanien die Zeitungen wie auch Fernsehanstalten viel stärker eindeutig politisch positioniert. Als Medienwirt verfolge ich das seit dem ersten Tag.

Vor 4 Jahren lag die PP deutlich vorne. Bis zu den Anschlägen 2 Tage vor der Wahl. Die islamistischen Anschläge galten dem spanischem Militärengagement im Irak. Daraufhin kippte die Stimmung innerhalb von 48h und die Spanier wählten Zapatero - der die spanischen Soldaten abzog.

PP behauptete damals die ETA verantworte den Anschlag - zum einem um von der eigenen Verantwortung abzulenken (PP befürworte und verantwortete die Beteiligung spanischer Soldaten im Irak) und zum anderen um noch schärfer gegen die ETA vorzugehen. Zapatero hingegen suchte das Gespräch mit der ETA.

Die PP sowie die einschlägigen Zeitungen (La Razon, ABC …) behaupten bis heute die ETA sei Schuld an den verheerenden Madrider Anschlägen vom 11. März 2004 - obwohl bereits zahlreiche Islamisten zu mehreren tausend Jahren Gefängnis verurteilt wurden und das Oberste Gericht Spaniens offiziell feststellte, dass die ETA-These eine unwahre Behauptung sei und nicht den Tatsachen entspreche.

Dieser Umstand und die noch immer bestehenden latende Franco Faszination der PP Wähler machen diese Partei für mich sehr noch unsympathischer als sie für mich als Sozialliberaler ohnehin schon gewesen wäre …

La Vida Española II.

February 22nd, 2008

Ok, wie gewünscht wird es in Zukunft mehr aus Spanien, den Spanierinnen und dem sonstigen Leben hier geben. Einen ersten Aufsatz in dieser Reihe gab es indes schon. Mehr derweil in der España-Sektion. Und zwar mit Bindestrich.

Und jetzt wie gesagt in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen aus meinem spanischen Leben. Auf jeden Fall mehr davon.

Ich hab’ dann auch gleich heute für die Lieblingsleser ihres Lieblingsblogs die Kamera mitgenommen. Mit Flo ging’s von mir Zuhause über Madrids reisenden Fluss durch’s Alternativviertel La Latina bis ins Zentrum nach Sol und dann weiter nach Tribunal - Second Hand und Plattenläden checken …


Echt mitreisend: Madrids größter Fluss Manzanares.

Puerta de Toledo.

Typsisch: Spanische Häuserfront mit Balkonen in La Latina.

Ich sag’ doch: Typisch.

Mit Flo in ‘nem Café an meinem Lieblingsplatz in La Latina.

Tapas y una Jarra.

Lieblings-Cerveceria und eine der ersten, die ich kennengelernt im Sommer 2006 kennengelernt habe.

Endlich!

Hatte ich schon die typisch spanische Häuserfront erwähnt?

Muss auch mal aufs Bild: Herr S. in Tribunal.

Auf Leinen: Bekannte Gesichter.

Liechtenstein.

February 17th, 2008

Gut, dass meine Kohle mein Stiftungsvermögen in Spanien versteckt angelegt ist - wissen wir doch seit dem Fuentes Zwischenfall, wie gut die spanischen Behörden im Vertuschen Umgang mit Diskretion sind …

Mobile World Congress Barcelona.

February 13th, 2008

Who wants to go with me?

Mobile World Congress

Metro Madrid.

February 13th, 2008

Eine der besten (Eigenwerbung) und der am schnellsten wachsenden (Wikipedia) Metro der Welt verkehrt unter unterhalb Madrids:

Den Spot gibt’s auch noch in der orginalen spanischen Version und in bessere Auflösung.

via toco (email)

Spanierinnen.

February 12th, 2008

… die Figur der deutschen Frau entwickelt sich stark in Richtung Tonne.

Noch ‘n Grund in Spanien zu bleiben …